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Quiz zu Geologie, Geografie, Minerale bestimmen

 


Aktuelles

(zum Archiv)

 

 



Quelle: ZDF

Umweltschäden - Die Schattenseite des Zements

von Christopher Emmerling - 13.05.2018

Die Welt erlebt derzeit einen Bau-Boom. Der Bedarf nach Zement ist riesig. Doch seine Herstellung ist klima- und umweltschädigend. Alternativen könnte es aber geben.

Neue Hochhäuser, Straßen und neue Siedlungen: Die weltweite Nachfrage nach Zement ist groß. Der pulverartige Baustoff ist sozusagen der Kleber im Beton. In Indonesien finden sich große Kalksteinvorkommen. Vor allem die Vorkommen auf der Insel Java garantieren der Zementindustrie beachtliche Gewinne. Denn der Kalkmergel ist ein wichtiger Ausgangsrohstoff für die Zementherstellung. Riesige Bagger tragen den weißen Rohstoff Schicht für Schicht ab - zurück bleibt ein ausgeräumter Steinbruch. Und nicht nur das. Auch der Wasserhaushalt des Gebietes verändert sich. Normalerweise verlaufen in einer Kalklandschaft viele unterirdische Wasserläufe. Diese werden durch den Abbau vernichtet und trocknen aus. Die Folge ist: Der Grundwasserspiegel sinkt ab, die Vegetation vertrocknet. Viele Kleinbauern verlieren ihre wirtschaftliche Existenz. Zudem entstehen beim Herstellungsprozess in der Zementfabrik Stäube und giftige Gase. Die gelangen ungefiltert in die Umwelt. Mehr.....

 

 




Quelle: GFZ

Aquaplaning im Gesteinsuntergrund

3.04.2018
Das schwerste Erdbeben, das jemals gemessen wurde, ereignete sich an einem Herbstsonntag vor 58 Jahren bei Valdivia in Chile. Am 22. Mai 1960 um 15.11 Uhr Ortszeit bebte die Erde dort zehn Minuten lang. Messgeräte weltweit registrierten eine Momentmagnitude von 9.4 bis 9.6. Mehr als ein halbes Jahrhundert später, am 25. Dezember 2016, gab es das erste große Beben, das sich in der gleichen geologischen Bruchzone ereignete. Es hatte eine Magnitude von 7.6. Ein internationales Team unter Leitung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ hat jetzt einen Mechanismus identifiziert, der vermutlich beiden Beben zu Grunde liegt. Marcos Moreno vom GFZ berichtet darüber gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in der Fachzeitschrift Nature Geoscience. Das Team nutzte für seine Arbeit nicht nur geologische Daten, sondern auch Radar-Satellitenaufnahmen, GPS-Messungen und Schwerefeld-Daten.

Der Studie zufolge lag der Bebenherd von 2016 an der unteren Grenze einer Gesteinsunebenheit, die zwei Erdkrustenplatten miteinander verhakt – ungefähr so wie bei einem Klettverschluss. Über längere Zeit betrachtet, bewegt sich die so genannte Nazca-Platte mit 68 Millimetern pro Jahr gegen die Südamerikanische Platte und taucht unter diese ab – sie wird „subduziert“. Dieser Vorgang geschieht aber nicht gleichmäßig, sondern in Etappen: Die meiste Zeit sind die beiden Erdplatten an den jeweiligen Grenzen der Platten ineinander verhakt, während die weiter entfernten Regionen weiter „schieben“. Dadurch baut sich eine enorme Spannung auf, der sich immer wieder plötzlich in gewaltigen Erdbeben entlädt. Den Ergebnissen des Teams zufolge hatte das 1960-er Beben seinen Ursprung an der oberen Grenze der verhakten Zone. Die Bruchzone ist seitdem wieder „verheilt“. Mehr erfahren...





Der Ätna auf Sizilien. (Archivbild) (Foto: AFP)

Vulkan Ätna rutscht immer weiter in Richtung Mittelmeer

27.03.2018
Geologen haben den Berg mit ultragenauen GPS-Sensoren untersucht. Demnach könnten die Flanken des Kolosses zusammenbrechen und gigantische Erdrutsche auslösen. Die Experten betonen aber, dass ein Kollaps ein sehr seltenes Ereignis sei und es noch hunderte, wenn nicht tausende Jahre dauern könnte. Von Hanno Charisius Langsam aber stetig rutscht Europas größter aktiver Vulkan, der Ätna im Osten Siziliens, auf das Mittelmeer zu. Das ergaben Messungen mithilfe ultragenauer GPS-Sensoren im Zeitraum zwischen den Jahren 2001 und 2012. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 14 Millimeter pro Jahr, berichten Geologen aus England und Frankreich in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Bulletin of Volcanology. Mehr erfahren....

 

 



Unterwasserberg ‚Seamount‘ mit Krater auf dem Transit in Richtung Neumayer III Station. Der Berg ist ca 6 km im Durchmesser und ca 700 m hoch: Quelle: P. Slabon

Bathymetrie – Bathywas? – Meeresbodenvermessung!

Polarstern Fahrtleiter 14. März 2018
In Zeiten von Google Earth glauben viele, die Erde und ihre Ozeane wären komplett vermessen. Dabei ist bisher noch relativ wenig über die die Strukturen des Meeresbodens (Meeresbodentopographie = Bathymetrie) bekannt. So sind in aktuellen Karten der Ozeane weniger als 18 % der Fläche durch direkte Tiefenmessungen bestimmt, während der Rest genähert wird. So scheint es einem dann ein wenig sonderlich, dass beispielsweise die Topographie des weit entfernten aber nicht mit Wasser bedeckten Mars wesentlich genauer vermessen ist als der Boden unserer Meere. Aber das wollen unter anderem wir Bathymetriker hier an Bord von Polarstern ändern!

Wenn wir an Bord gehen, haben wir im Vergleich zu anderen Gruppen den Luxus, dass wir keine Kisten schleppen müssen. Wir setzen uns einfach in unser komplett eingerichtetes Büro mit lauter Computern und zig Bildschirmen ringsum: die Lotzentrale. Die Bildschirme zeigen uns bei Betrieb des fest installierten Fächerecholotes in Echtzeit den Meeresboden, der unter uns liegt. Ähnlich einer Fledermaus sendet unser Echolot akustische Signale aus, die vom Meeresboden reflektiert und anschließend wieder empfangen werden. Aus der Laufzeit dieser Signale vom Schiff zum Meeresboden und zurück lassen sich so die Wassertiefen berechnen. Das Fächerecholot sendet mit einem ‚Ping‘ mehrere Signale gleichzeitig in einem Fächer rechtwinklig zur Fahrtrichtung aus – daher der Name. So kann gleichzeitig ein breiter Streifen am Meeresboden vermessen werden. Je nach Tiefe kann dieser Streifen am Meeresboden bis zu 15 Kilometer und mehr betragen.
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Freispruch trotz Umweltsauerei
Nicht giftig genug

Fast 800 ChilenInnen verlieren in der ersten Runde in einem Musterprozess gegen den schwedischen Bergbaukonzern Boliden.

9.03.2018 STOCKHOLM taz | Eine Giftmüllhalde am Rande der nordchilenischen Stadt Arica. Es dürfte dies einer der ungewöhnlichsten Tatorte sein, mit denen es ein Gericht in Schwedisch-Lappland bislang zu tun hatte. Doch das Amtsgericht in Skellefteå war für den Fall zuständig, weil in der nordschwedischen Stadt der Bergbaukonzern Boliden seinen Unternehmenssitz hat.

Boliden durfte Mitte der 1980er Jahre im Chile der Pinochet-Militärdiktatur 20.000 Tonnen schwermetallhaltige Abfälle mit hohen Gehalten an Arsen, Quecksilber, Blei und Kadmium bei Arica abkippen. Schweden war damit eines seiner grössten Umweltprobleme los und in einem chilenischen Slumviertel häuften sich bald Atemwegs- und Skeletterkrankungen und Schäden am zentralen Nervensystem. Fälle von Krebskrankheiten und Fehlgeburten nahmen auffallend zu.

Am Donnerstag verkündete das Gericht in Skellefteå das Urteil zu einer Klage, die 796 gesundheitlich geschädigte ChilenInnen gegen Boliden erhoben hatten. Der geforderte Schadensersatz von umgerechnet jeweils 12.500 Euro wurde versagt: Die Arsen- und Schwermetallwerte in den von ihnen präsentierten Blut- und Urinproben seien nicht hoch genug, um zweifelsfrei einen Rückschluss auf die Gesundheitsschädigungen ziehen zu können. Mehr...

 




Weiterer Hinweis auf rasche Bewegung des Hawaii-Hotspots
27.02.2018 r n

Die Inselkette von Hawaii besteht aus mehreren Vulkanen, die von einem „Hotspot“ gespeist werden. In den Geowissenschaften bezeichnet ein solcher „heißer Fleck“ ein Phänomen, bei dem mächtige Ströme, die in etwa schlauchförmig sind, heißes Material aus dem tiefen Erdmantel bis an die Oberfläche transportieren. Wie ein Schweißbrenner frisst sich das Material durch die Erdkruste und bildet Vulkane. Lange Zeit wurde angenommen, dass diese Hotspots ortsfest sind. Bewegt sich die tektonische Platte darüber hinweg, entsteht eine Kette von Vulkanen, wobei der jüngste Vulkan an dem einen Ende, der älteste an dem anderen zu finden ist.

Dieses Konzept wurde zunächst auch für die Hawaii-Inseln angenommen. Sie sind das jüngste Ende der Hawaii-Emperor-Kette, die sich durch den nordwestlichen Pazifik zieht. Doch bald gab es Zweifel ob der Hotspot wirklich ortsfest ist. Den größten Widerspruch rief ein markanter Knick von rund 60 Grad in dieser Vulkankette hervor, der vor 47 Millionen Jahren entstand. „Wenn man diesen Knick allein mit einer plötzlichen Änderung der Bewegung der Pazifischen Platte zu erklären versucht, würde man zu jener Zeit auch eine deutlich veränderte Bewegungsrichtung relativ zu benachbarten tektonischen Platten erwarten“, sagt Bernhard Steinberger vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. „Doch dafür haben wir bisher keine Hinweise gefunden.“ Neuere Studien hätten nahegelegt, dass offenbar zwei Prozesse wirksam waren: Zum einen hat die Pazifische Platte ihre Bewegungsrichtung verändert. Zum zweiten hat sich der Hawaii-Hotspot in der Zeit vor 60 bis rund 50 Millionen Jahren vor heute relativ rasch nach Süden bewegt – und stoppte dann. Wenn man diese Bewegung des Hotspots berücksichtigt wird nur eine geringere Änderung der Plattenbewegung benötigt, um die Vulkankette zu erklären. Mehr...

 




Freie Universität verabschiedet Open-Access-Strategie

9.02.2018 Die Freie Universität hat als erste Berliner Universität eine Open-Access-Strategie für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen verabschiedet.

Die Strategie-Maßnahmen für den Zeitraum 2018-2020 sollen dazu beitragen, Open Access als selbstverständliches Modell des wissenschaftlichen Publizierens an der Freien Universität zu stärken und den Anteil der Open-Access-Zeitschriftenpublikationen bis 2020 signifikant zu erhöhen.

Die angestrebte Regelung berücksichtigt auch die Publikationskulturen der einzelnen Fächer; sie gewährleistet, dass wissenschaftliche Standards eingehalten und eine hohe Qualität der Publikationen erreicht werden. Die Strategie bündelt die Maßnahmen in sechs Handlungsfeldern: (1) Maßnahmen des Präsidiums; (2) Open-Access-Kommunikation und Verbreitung; (3) Vernetzung der Akteure; (4) Ausbau der Dienstleistungen zum Grünen Weg (Zweitveröffentlichung); (5) Ausweitung von Aktivitäten im Bereich Goldener Weg (primäre Open-Access-Veröffentlichung); (6) Begleitende Maßnahmen. Mehr...

 




Der Unterwasserroboter ROV Quest nimmt Wasserproben an einem so genannten Schwarzen Raucher" am Meeresboden. Foto: MARUM

Forschungsfahrt zu den Wolken im Meer

8.02.2018 Dunkler Rauch steigt auf vom Meeresboden, der sich zu Wolken formt, freigesetzt von Unterwasservulkanen zwischen 700 und 1800 Metern unter der Wasseroberfläche. Was genau diese Wolken enthalten, wie weit sich deren Inhaltsstoffe im Meer verbreiten, will eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern erforschen. Mit dabei ist ein fünfköpfiges Team der Jacobs University unter Leitung der 31-jährigen Geochemikerin Dr. Charlotte Kleint.

Insgesamt 36 Wissenschaftler werden am 1. Juni an Bord des Forschungsschiffes „Sonne" mit der Reise SO263 den Hafen von Suva verlassen, der Hauptstadt der Fidschi-Inseln im Südpazifik. Ihr Ziel befindet sich zwei Tagesreisen entfernt: der Tonga-Bogen, ein Unterwassergebirge mit Dutzenden von Vulkanen am Grund des Meeres.

Über 300 Grad Celsius kann es dort heiß werden. Was aber genau spucken die Unterwasservulkane aus? Das wollen die Forscher ergründen. „Wir werden Wasserproben nehmen, sowohl direkt an der Quelle als auch entlang der gesamten Wassersäule bis zur Oberfläche", sagt Charlotte Kleint. Dabei geht es ihnen vor allem um die Konzentration und Verbreitung von Spurenmetallen wie zum Beispiel Eisen, einem wichtigen Nährstoff für alle Lebewesen, das selbst noch so kleine maritime Organismen benötigen und das vermutlich einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Plankton leistet. Mehr....

 




Die Grafik zeigt in in den dunklen Blautönen die Sauerstoffminimum-zonen in den tropischen Ozeanen. Sie spielen für den Stickstoffkreislauf eine große Rolle. Grafik: SFB754

Seltene Spuren eines flüchtigen Gases

Neue Messtechnik hilft bei der Bestimmung von NO-Werten im Ozean

24.01.2018/Kiel. Das Gas Stickstoffmonoxid (NO) gehört zu den Stickoxiden und es ist derzeit vor allem wegen der Diskussion um Abgase in Ballungsräumen bekannt. Es wird aber auch in der Natur produziert und spielt eine Rolle in dem für alle Organismen wichtigen Stickstoffkreislauf. Aus dem größten Ökosystem der Erde, dem Ozean, gab es bislang jedoch kaum NO-Messwerte. Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Sonderforschungsbereichs 754 veröffentlichen jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Deep-Sea Research Part II NO-Daten aus dem Südostpazifik, für die erstmals eine neu entwickelte Messmethode zum Einsatz kam.

Stickoxide – Verbindungen von Stickstoff mit Sauerstoff – haben einen äußerst schlechten Ruf. Sie entstehen unter anderem bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Besonders in Regionen mit dichtem Verkehr und viel Industrie treten sie gehäuft auf und werden für eine hohe Zahl an Lungenkrankheiten verantwortlich gemacht. Allerdings kommen Stickoxide auch in der Natur vor. Dort spielen sie eine bedeutende Rolle im Stickstoffkreislauf, der dafür sorgt, dass der für alle Lebensformen grundlegende Stickstoff auch in Formen zur Verfügung steht, die die Organismen verarbeiten können.

Eines dieser Stickoxide ist Stickstoffmonoxid (NO). Wo es in welchen Mengen in der Natur produziert wird, ist jedoch kaum bekannt. Es ist sehr flüchtig und reagiert schnell mit anderen Stoffen. Daher ist NO nur schwer zu messen – vor allem im größten Ökosystem der Erde, dem Ozean. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 754 „Klima-Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean“ haben Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel in den vergangenen Jahren eine neue Messmethoden entwickelt und bei einer Expedition im tropischen Südostpazifik angewendet. Erste Ergebnisse veröffentlichen sie jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Deep-Sea Research Part II. „Wir haben dabei eine eindeutige Verbindung zwischen Sauerstoffarmut und der Produktion von NO nachweisen können“, sagt Hannah Lutterbeck, Diplom-Chemikerin und Erstautorin der Studie. Mehr....

 



Source: European Commission - Joint Research Centre

Tsunami-Alarm - Stufe Rot

Das Global Disaster Alert and Coordination System (GDACS) meldet für den 23. Januar 2018 - 9:31 (UTC) ein schweres offshore-Erdbeben mit der Magnitude 8,2 an der Küste Alaskas.

Die Tiefe des Erdbebens wird mit 10 km angegeben. Die maximale Wellenhöhe des modellierten Tsunamis wird mit ca. 1,3 m nahe der Küste angegeben.

Betroffene Regionen sind: British Columbia, Südost Alaska, Südalaska sowie die Aleuten.

Die Küsten Kaliforniens, Oregons und Washingtons werden beobachten. (M.W.)

Quelle GDACS

 

 



Jade (Wikipedia)

15. Januar 2018, 18:05 Uhr
Edelsteine Myanmars grünes Gold

Im Boden Myanmars findet sich die wertvollste Jade der Welt. Die grünen Steine sind teurer als Edelmetall. Doch die Bevölkerung profitiert kaum von diesen Schätzen. Im Gegenteil.
Von Jonathan Ponstingl

Tiefe Furchen durchziehen das Schlammbett, der Boden ist übersäht mit blutroten Betelflecken, Zigarettenqualm liegt in der Luft; es ist schmutzig. Kreischende Schleifsteine reihen sich beiderseits des engen Pfades mitten in Mandalay, einer Stadt im Zentrum von Myanmar. An einem von ihnen sitzt Tin May, ein hagerer Junge in tiefer Konzentration, keine zwanzig Jahre alt, und übt in regelmäßigen Abständen Druck auf ein Trittbrett am Boden aus. In seinen Händen hält er einen dünnen Bambusstock, an dessen Spitze ein kleiner, grüner Stein klebt. Was er da im Dreck bearbeitet, ist wertvoller als Gold: Jade. Kürzlich veräußerte ein Auktionshaus in Hongkong eine Jade-Halskette für rekordverdächtige 27,44 Millionen US-Dollar. Der Handel mit den grünen Edelsteinen boomt, und mit der ökonomischen Öffnung Myanmars erhebt sich auch dessen Edelsteinsektor aus der Isolation. Das frühere Birma ist der mit Abstand größte Produzent von qualitativ hochwertiger Jade. Mehr...

 



Weiße Methanhydrat-Lagen durchziehen die Sedimente. Foto: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; G. Bohrmann

Methanhydratauflösung vor Spitzbergen nicht durch Klimawandel bedingt
Studie identifiziert nacheiszeitliche Prozesse als Ursache

08.01.2018/Kiel/Bremen. Im Polarmeer vor Spitzbergen werden seit Jahren Methanquellen am Meeresboden beobachtet. Die Vermutung, dass die Erwärmung des Meerwassers durch den Klimawandel für die Freisetzung von Methan verantwortlich ist, hat sich nicht bestätigt. Die Forschungsergebnisse eines internationalen Teams zeigen, dass nacheiszeitliche Landhebungen die wahrscheinlichste Ursache für die Auflösung von Methanhydraten ist. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications. (Gemeinsame Pressemitteilung des MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen und des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel)

Methanhydrate, auch als brennendes Eis bezeichnet, kommen in vielen Regionen der Ozeane vor. Aber nur unter hohem Druck und kalten Temperaturen geht das Produkt aus Methan und Wasser eine feste Verbindung ein. Wird der Druck zu gering oder die Temperatur zu hoch, lösen sich die Hydrate auf, das Methan wird als Gas freigesetzt und entweicht aus dem Boden in die Wassersäule. Vor Spitzbergen werden bereits seit einigen Jahren starke Ausgasungen beobachtet. Entweicht das Methan aus zersetzten Methanhydraten? Was ist die Ursache für eine Auflösung der Methanhydrate? Erwärmung bedingt durch den Klimawandel oder andere, natürliche Prozesse? Ein internationales Team von Forschenden konnte nun eine Antwort auf diese Frage geben, die in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht worden ist. Mehr ...

 

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