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Aktuelles

(zum Archiv)

 



(Source: The Water Network)

New Ultrafiltration Method For Potable Water

Researchers from Ben-Gurion University and the University of Illinois at Urbana-Champaign have successfully created a membrane that removes viruses from treated wastewater and makes it safe for drinking.

Modern science creates a great breakthrough when researchers have successfully developed membranes to remove viruses and produce safe drinking water. A significant achievement to explore many future opportunities. More...

 



Neue BMBF-Richtlinie zur Förderungen der Beteiligung von Fachhochschulen an Horizon 2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 30. März 2017 die „Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020“ veröffentlicht. Wie bereits bei der ersten Ausschreibung im Herbst 2015, sollen mit dieser Maßnahme staatliche und staatlich anerkannte Fachhochschulen in Deutschland bei der Antragsstellung und Vernetzung auf europäischer Ebene unterstützt werden, um deren Beteiligung an Horzion 2020 gezielt zu erhöhen. Das Fördervolumen für einzelne Projektanträge beträgt im Regelfall bis zu EUR 25.000 (in Ausnahmefällen maximal EUR 40.000). Einreichungen sind bis zum 30. Juni 2020 über das elektronische Antragssystem des Bundes möglich. Alle Details können der Bekanntmachung des BMBF entnommen werden.
Bekanntmachung des BMBF >

 



Vienna | Austria | 23–28 April 2017

Aims & scope
The EGU General Assembly 2017 will bring together geoscientists from all over the world to one meeting covering all disciplines of the Earth, planetary and space sciences. The EGU aims to provide a forum where scientists, especially early career researchers, can present their work and discuss their ideas with experts in all fields of geoscience. The EGU is looking forward to cordially welcoming you in Vienna. - more....

 



Europäische Kommission - Pressemitteilung

Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen: 100 000 herausragende Forscherinnen und Forscher unterstützt, bessere berufliche Chancen für Frauen in den Naturwissenschaften

Brüssel, 7. März 2017 Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, erklärte: "Daher bin ich, am Vortag des Internationalen Frauentag besonders stolz darauf, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen eines der Kernziele der Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen ist und dass die Maßnahmen mit einem Stipendiatinnenanteil von 40 % eine Spitzenstellung innerhalb des Programms Horizont 2020 einnehmen.“ Mehr...

 



Aus Bakterien gewonnene bioaktive Stoffe sollen zielgerichtet an den Oberflächen von Erzmineralen binden, metallhaltige Wertpartikel einsammeln und wertlose Bestandteile zurückhalten. Das erforschen Wissenschaftler vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) mit Partnern aus Chile.
Foto: HZDR/ 3D Kosmos

Kupferbergbau mit bioaktiven Stoffen aus Bakterien Neue chilenisch-deutsche Forschungskooperation
Presseinformation vom 6. März 2017

Chile ist einer der wichtigsten Kupferlieferanten für Deutschland. Im Rahmen der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit beider Länder wird nun untersucht, wie sich chilenische Kupfererze umweltverträglicher aufbereiten lassen. Aus Bakterien gewonnene bioaktive Stoffe sollen Chemikalien ersetzen oder verringern. Ein weiteres Ziel ist es, die Metallausbeute zu steigern sowie schwer abtrennbare Metalle herauszulösen. Insbesondere das in den Erzen enthaltene Molybdän soll gewinnbar werden. Die Kooperation zwischen dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum HZDR gehört, und dem Advanced Mining and Technology Center an der Universidad de Chile in Santiago de Chile begann im Februar.

Binnen drei Jahren wollen die Forscher nachweisen, dass es möglich ist, aus Roherz Metalle biotechnologisch voneinander zu trennen. Langfristig könnte das Prinzip für viele komplex zusammengesetzte Rohstoffe und Recyclingmaterialien interessant sein. Wirtschaftlich werden diese Stoffe immer wichtiger, technologisch sind sie aber noch nicht gewinnbar. Das Forschungsprojekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mehr...

 



Der GRACE-FO-Satellit FM 1 beim Thermal-Vakuumtest (Foto: Airbus DS GmbH, Marion Custred).

Das Erdschwerefeld im Blick – Mission GRACE-FO startet auf einer Rakete von SpaceX

31.01.2017: Seit 2002 arbeitet die Satellitenmission GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) im Orbit und liefert präzise Daten zum Erdschwerefeld. Mehrfach wurde die Mission über die ursprünglich geplante Betriebsdauer von fünf Jahren hinaus verlängert. Voraussichtlich im Sommer werden die beiden Satelliten wegen Treibstoffmangels den Betrieb einstellen. Die Nachfolgemission GRACE-FO (für „Follow-On“) wird derzeit vorbereitet. Sie basiert ebenfalls auf zwei baugleichen Satelliten, die als Tandem in einer erdnahen Umlaufbahn den Planeten umkreisen.

Der Start der beiden GRACE-FO-Satelliten wird voraussichtlich Anfang 2018 von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Unternehmens SpaceX erfolgen. Sie werden als „Rideshare“ gemeinsam mit Kommunikationssatelliten des US-Unternehmens Iridium Communications Inc. starten. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung von Iridium Communications Inc., der NASA sowie des GFZ hervor. (Quelle: GFZ). Mehr...

 



Holzeinschlag, Rodung und andere Formen veränderter Landnutzung führen zu höheren CO2-Emissionen als bisher vermutet. (Foto: Markus Breig, KIT)

Landnutzungswandel verursacht wohl mehr CO2 als bisher angenommen
Klimaforscher untersuchen Auswirkungen veränderter Landnutzung auf den Kohlendioxid-Haushalt – Wiederaufforstung wichtig für Klimaschutz und Artenvielfalt – Studie in Nature Geoscience

Die durch Landnutzungswandel verursachten CO2-Emissionen sind möglicherweise höher als bisher angenommen. Dies zeigt eine Studie unter Leitung von Professorin Almut Arneth vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die in der Zeitschrift Nature Geoscience (DOI: 10.1038/NGEO2882) vorgestellte Arbeit bezieht erstmals Prozesse wie Brandrodungsfeldbau oder unterschiedliche Bewirtschaftung von Wäldern und Ackerland ein. Damit erhält auch die Wiederaufforstung größere Bedeutung, um die für den Klimaschutz wichtige CO2-Aufnahme durch Landökosysteme zu erhöhen. (Quelle: KIT) Mehr...

 


Erionit - Aufgebrochenes, radialstrahliges Erionitaggregat (Größe: 3,5 mm) vom Berg Nero, San Pietro, Montecchio Maggiore, Italien (Quelle: Wikipedia)

 

Neue Erkenntnisse über das karzinogene Erionit

Freitag, 13. Januar 2017 Friedrich Schiller University Jena
Das Mineral Erionit gilt als hochgradig krebserregend. Die Weltgesundheitsorganisation führt es auf ihrer Liste karzinogener Stoffe. In der Türkei musste vor einigen Jahren sogar ein ganzes Dorf umgesiedelt werden, da in seiner Umgebung der Stoff sehr verbreitet war und jeder zweite Einwohner an einer bestimmten Krebserkrankung starb, die durch das Einatmen von Erionitpartikeln ausgelöst wurde. Bisher vermutete man, dass das Element Eisen als Bestandteil des Minerals Erionit der Grund für die krebserregende Wirkung sei. Doch Mineralogen der Friedrich-Schiller-Universität Jena fanden jetzt gemeinsam mit Kollegen von der Universität Modena (Italien) heraus, dass das Metall in der Kristallstruktur von Erionit gar nicht vorkommt. Eisen ist kein Bestandteil von Erionit „Erionit ist – ähnlich wie Asbest – aus Fasern zusammengesetzt, die über die Atemwege in die Lunge gelangen und dort erheblichen Schaden anrichten können, da sie zu lang sind, um von den körpereigenen Abwehrkräften beseitigt zu werden“, erklärt Dr. Kilian Pollok von der Universität Jena. Mehr....

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Darüber wurde von uns bereits 2006 auf Geo-aktuell berichtet.
Schönes Kappadokien - Gefährliches Kappadokien >> Medical Geology <

 


Das System Erde verstehen 25 Jahre GFZ - Eine Zeitreise durch die Geschichte der Geoforschung auf dem Telegrafenberg

18.01.2017: Die Erde ist beständig im Wandel. Was diese Veränderungen antreibt und welche Folgen sie für das menschliche Leben haben können, das erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ seit 25 Jahren. Seit seiner Gründung am 2. Januar 1992 hat das Zentrum eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Von 312 Beschäftigten im ersten Jahr wuchs die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 1282 (davon 467 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Sie kommen aus mehr als 60 Ländern und machen das GFZ zu einem der „internationalsten“ Helmholtz-Zentren.

„Am GFZ erforschen wir das System Erde in einer Breite und Tiefe, die keine andere Einrichtung leisten kann: vom Erdkern bis zum Weltall, mit Methoden der Geophysik über Geomorphologie bis hin zur Geoinformatik“, sagte der Wissenschaftliche Vorstand Prof. Reinhard Hüttl anlässlich der Neujahrs-Pressekonferenz des Zentrums in Potsdam. „Unsere Forschung trägt dazu bei, die großen Herausforderungen unserer Zeit wie den Klimawandel oder die Energiewende zu bewältigen und zu gestalten. Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, die gewonnenen Erkenntnisse für die Gesellschaft, beispielsweise für politische Entscheider, aufzubereiten und Handlungsoptionen aufzuzeigen. So erforschen wir intensiv, welchen Veränderungen das System Erde in früheren Epochen unterlag und welche Auswirkungen sie hatten. Diese Erkenntnisse können uns helfen, den gegenwärtigen Global Change besser zu bewältigen und die nötige Anpassung zu leisten – nach dem Motto: aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen.“ Nach einem kurzen Blick in die Historie stellte Hüttl die aktuellen Schwerpunkte der Forschung am GFZ vor. Mehr...(Pressemitteilung GFZ)

 

 

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