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Quiz zu Geologie, Geografie, Minerale bestimmen

 


Aktuelles

(zum Archiv)


Informationen des seismischen Netzwerks GEOFON, topographic view, Tiles ESRI.

M 8.1 Erdbeben in der Nähe der Küste von Chiapas, Mexiko

08.09.2017: Vor der pazifischen Küste von Mexiko verläuft der Mittelamerikagraben, eine bis zu 6.662 Meter tiefe und 2.500 Kilometer lange Tiefseerinne im östlichen Teil des Pazifischen Ozeans. In diesem Bereich, einer Subduktionszone, bewegen sich zwei tektonische Platten aufeinander zu, und zwar mit mehreren Zentimetern pro Jahr. Über Jahre hinweg baut sich so eine tektonische Spannung auf, die plötzlich in Form eines Erdbebens freigesetzt wird. Bei dem aktuellen Beben 2017-09-08 04:49:14 UTC M 8.0 haben sich zwei Flächen etwa in der Größenordnung von 300 mal 50 Kilometern innerhalb von Sekunden um einige Meter verschoben. Mehr...

 


Eyjafjallajökull im Jahr 2010 (Wikiipedia)

Vulkan Katla - Island wartet auf den großen Ausbruch

06.09.2017 Vor sieben Jahren legte der Ausbruch des Eyjafjallajökull auf Island den Flugverkehr lahm. Nun wird der benachbarte Vulkan Katla unruhig. Welche Folgen ein möglicher Ausbruch haben könnte, ist kaum abzusehen.

Vik Die Menschen im isländischen Örtchen Vik nehmen die Situation mit Humor: Nur einmal genießt in der Nähe des Vulkans Katla, und schon wird ein Seismologe in Reykjavík die Erschütterung analysieren, scherzen sie. Der Hintergrund ist ernster. Seit dem Sommer haben die seismischen Aktivitäten um die Katla zugenommen und die Isländer achten auf das kleinste Zeichen für einen Ausbruch. (Quelle: Handelsblatt) Mehr...

 


1785: Der französische König Ludwig XCVI gibt dem Seefahrer Comte de La Pérouse vor seiner großen Pazifik-Expedition letzte Instruktionen.
© State Library of NSW

Rätsel um berühmten Entdecker gelöst?

Bericht eines Schiffsbrüchigen könnte Tod des Seefahrers La Pérouse aufklären

Geheimnis gelüftet? Nach fast 230 Jahren könnten Forscher das Schicksal des berühmten französischen Entdeckers Comte de La Pérouse aufgeklärt haben. Im historischen Bericht eines Schiffbrüchigen entdeckten sie Hinweise darauf, dass der 1788 verschollene Seefahrer nicht in der Südsee, sondern am Great Barrier Reef starb. Demnach lief sein Boot dort auf Grund und die Überlebenden retteten sich auf eine nahegelegene Insel. Dort jedoch wurden sie von den Eingeborenen getötet. Mehr...
(Quelle: (Australian National University, 05.09.2017 - NPO / Scinexx.de)

 


Einschluss von Fremdmaterial (schwarzer Pfeil, Mikroskopauf-nahme A. Schreiber, GFZ).

 

Auf der Suche nach dem verlorenen Stickstoff – Diamanten geben einen Einblick in die Chemie des tiefen Erdinneren

04.09.2017: Stickstoff ist eines der rätselhaftesten Elemente im System Erde. Egal, wo gemessen wird, ob in der Atmosphäre oder im Festgestein, überall treffen Forschende auf das „missing nitrogen“-Problem: Im Vergleich zu anderen Planten gibt es auf der Erde offenbar viel zu wenig davon. Die Wissenschaftler Felix Kaminsky, KM Diamond Exploration, Kanada, und Richard Wirth, GFZ-Sektion Chemie und Physik der Geomaterialien, haben nun einen „Zeugen“ aus den Tiefen der Erde aufgespürt, der das Rätsel lösen kann. Mehr...

 


Mine in Olympias
Foto: Handelsblatt

 

 

Tsipras legt sich mit Investoren an

Streit um das Gold der Griechen

22.08.2017 14:33 Uhr
Eines der größten ausländischen Investitionsvorhaben in Griechenland steht auf der Kippe, 2400 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Regierungschef Alexis Tsipras bekämpft das Projekt und versucht, den Investor zu zermürben.

Athen. Tief unter den Bergen der griechischen Halbinsel Chalkidiki wartet ein kostbarer Schatz: Mindestens 230 Tonnen reines Gold, dazu 1500 Tonnen Silber vermuten die Experten des Unternehmens Hellas Gold im Gestein. „Damit könnte Griechenland zum größten Goldproduzenten Europas werden, noch vor dem heutigen Spitzenreiter Finnland“, sagt Hellas-Gold-Sprecher Kostas Georgantzis. Schon in der Antike gruben die alten Griechen hier nach Gold. Mehr...

(Autor: Gerd Höhler, Handelsblatt)

 


AWI-Tiefseeroboter TRAMPER am Meeresgrund (Foto: ROV-Team GEOMAR)

 

 

 

Neue Technologien für die Arktisforschung

Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen
Helmholtz-Allianz ROBEX testet auf Polarstern-Expedition innovative Technologien [18. August 2017]

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Das Gerät ist eines von mehreren Demonstrationsprojekten robotischer Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX entwickelt haben und nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen testen. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

"Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der Biogeochemiker hat den Tiefsee-Crawler gemeinsam mit AWI-Ingenieuren entwickelt und auf einer Polarstern-Expedition am 11. Juli 2016 im Arktischen Ozean ausgebracht. Mehr...

 



Der Mond, von der Erde aus fotografiert (2006) (Wikipedia)

 

 

 

 

Mond-Dynamo war eine Milliarde Jahre länger aktiv

Eine Gesteinsprobe von der Mondmission „Apollo 15“ gibt neuen Einblick in die Entwicklung des Magnetfeldes des Erdtrabanten.
Von Rainer Kayser

Der Mond hat mindestens eine Milliarde Jahre länger als bislang angenommen ein Magnetfeld besessen. Das zeigt die Untersuchung einer Gesteinsprobe der Mission „Apollo 15“ aus dem Jahr 1971 durch amerikanische Forscher. Die langsame Abkühlung müsse im Inneren des Erdtrabanten zu Magma-Strömungen geführt haben, die für unerwartet lange Zeit einen Dynamoeffekt angetrieben haben, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Science Advances“.

Mond war der Erde einst viel näher

„Die Idee, dass die Magnetfelder von Planeten und Monden durch die Bewegung von flüssigen Metallen verursacht werden, ist einige Jahrzehnte alt“, erläutert Benjamin Weiss vom Massachusetts Institute of Technology. Unklar sei jedoch, was jeweils diese Bewegungen im Inneren der Himmelskörper antreibe – insbesondere beim Trabanten der Erde. „Aufschluss darüber können wir erhalten, wenn wir wissen, wie lange dieser Dynamo in Betrieb war.“ Mehr...

 



 

 

 

 

 

 


Meereis und offenes Wasser. Foto: Lazo Perez

Über die Helmholtz Blogs
Das Blog-Netzwerk der Helmholtz-Gemeinschaft – Blogbeiträge aus der ganzen Welt der Forschung

Dies ist das Blog-Portal der Helmholtz-Gemeinschaft, Deutschlands größter Wissenschaftsorganisation. In den Helmholtz Blogs bloggen Forscherinnen und Forscher aus den Helmholtz-Zentren sowie Mitarbeitende aus den Kommunikationsabteilungen. Das Wissenschaftsblog-Portal teilt sich dabei in mehrere Einzelblogs auf. In diesen thematisch fokussierten Blogs schreiben Autorinnen und Autoren auf Deutsch und Englisch über einzelne Missionen, Expeditionen und Forschungsprojekte....... mehr..

Warum die Arktis?

Polarstern Fahrtleiter 9. August 2017
Von Rafael Lazo Perez |

Das Schiff bahnt sich schwankend seinen Weg durch das Eis. Ein Riss erscheint in der Scholle, welche unseren Weg blockiert. Das Schiff bricht das Eis in zwei Teile, ganz ähnlich, wie wir es in der Schule über das Auseinanderbrechen der Kontinente gelernt haben. Mit unserem Eintreffen in Grönland wird das Meereis ein konstanter Bestandteil unserer Landschaft und zeigt uns dadurch die Schönheit dieses ruhigen Ortes der Erde. Jedoch ist diese Schönheit aufgrund von menschlichen Einflüssen in Gefahr. Mehr....

 



M55-Geophysika (Foto: Alfred-Wegener-Institut / Markus Rex)

Flüge ins Unbekannte
- Mit dem Höhenforschungsflugzeug in die oberen Stockwerke des asiatischen Monsuns Internationales Wissenschaftlerteam untersucht die Luft in Höhen von bis zu 20 Kilometer

Internationales Wissenschaftlerteam untersucht die Luft in Höhen von bis zu 20 Kilometern
[31. Juli 2017] Der asiatische Monsun ist eines der dynamischsten und energiereichsten Wettersysteme unseres Planeten. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) führt jetzt von Nepal aus erstmalig Forschungsflüge mit einem Höhenforschungsflugzeug in die oberen Bereiche des Monsuns aus. Anhand der Ergebnisse wollen sie das globale Klimasystem besser verstehen.

Während unseres Sommers hat der asiatische Monsun Einfluss auf das Wettergeschehen der gesamten Nordhemisphäre. Wie in einem riesigen Fahrstuhl werden hier enorme Mengen an Luft bis in über 16 Kilometer Höhe geschleudert. Damit erreichen sie bereits den Übergangsbereich zur Stratosphäre, dem hohen Bereich der Atmosphäre, in der die Ozonschicht liegt. In der Stratosphäre verweilt die im Monsun dorthin gelangte Luft jahrelang und breitet sich weltweit aus. Satellitenbilder zeigen direkt oberhalb der Monsunregion eine dünne Wolke aus Aerosolen, in der Luft schwebende kleine Tröpfchen oder Staubkörnchen, welche sich über Südasien von der arabischen Halbinsel bis zur Ostküste Chinas erstreckt. Mehr...

 




28.07.2017 Brexit: Regierung konkretisiert Garantie für erfolgreiche Horizon 2020 Anträge

Im vergangenen Jahr hat die Regierung des Vereinigten Königreichs eine Garantie für die Weiterführung der Förderungen aus Horizon 2020 für erfolgreiche britische Einrichtungen nach dem Austritt aus der Europäischen Union gegeben. Diese Garantie („Horizon 2020 underwrite guarantee“) wurde nun in einem „Q&A“ konkretisiert. Die Regierung stellt darin klar, dass Förderungen für all jene britischen Antragstellenden sichergestellt werden sollen, deren Antrag vor dem Austritt eingereicht wird und der zu einem späteren Zeitpunkt, der auch nach dem erfolgtem Austritt liegen kann, zur Förderung vorgeschlagen wird. Die Garantie soll auch für „first stage proposals“ gelten, die im Rahmen eines zweistufigen Antragsverfahrens zum Erfolg führen, sowie für jene Förderschienen unter Horizon 2020, die von der standardmäßigen Struktur abweichen (z.B. Joint Technologies Initiatives (JTI), Joint Programming Initiatives (JPI), ERANET). (Quelle: Aktiver Informationsdienst - AiD der KOWI9 Mehr..

 




18.07.2017 14:54
BDG Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler fordert Nachbesserung der Mantelverordnung

(Berlin) - Der im Entwurf der Mantelverordnung jetzt für die Probenahme geforderte Kompetenznachweis bedeutet für viele Geowissenschaftler beträchtliche Einkommenseinbußen. Außerdem sind erhebliche Vollzugsprobleme vorprogrammiert. Um wirtschaftlichen Schaden abzuwenden fordert der BDG daher eine Öffnungsklausel, die einen längeren Übergangszeitraum bis zum Nachweis der Akkreditierung einräumt und einen vergleichbaren Qualifikationsnachweis ermöglicht. Mehr....

 




Starkes Erdbeben in der Ägäis löst Tsunami aus
21.07.2017

Mw 6.7 Earthquake, Green alert in Turkey on 20 Jul 2017 22:31 UTC

  • Earthquake Magnitude 6.7M
  • Depth:10km
  • on 20 Jul 2017 22:31 UTC
  • 875264 people within 100km
  • inserted at 20 Jul 2017 22:57:39 UTC

Quelle: GDACS - Global Disaster Alert and Coordination System

The Latest: 2 tourists killed in quake from Turkey, Sweden

Tens of thousands of tourists spent the night outdoors on the Greek island of Kos after a deadly earthquake struck the region. More....

 




Hauptinsel Helgoland (vorne) und die Düne im Luftbild (Quelle: Wikipedia)

Warum das Meer bei Helgoland voller Krater ist

In der Nähe von Helgoland finden sich hunderttausende Krater auf dem Meeresboden. Entstanden sind sie wohl im Herbst 2015. Was war die Ursache? von Daniel Lingenhöhl

Am 18. April 1947 fand Helgolands große Sprengung statt: die Zerstörung von Bunkeranlagen durch die britische Armee, mit der die militärische Nutzung der Insel für alle Zeiten unmöglich gemacht werden sollte. Auch wenn die bis dahin größte nichtatomare Explosion durch Menschenhand glücklicherweise nicht (wie von den umgesiedelten Bewohnern befürchtet) das Eiland pulverisierte, so blieben dennoch viele Krater übrig, die noch heute teilweise erhalten sind. Knapp 70 Jahre später entstanden im Umfeld der Insel erneut zahllose Krater – doch spielten dieses Mal Naturgewalten eine wichtige Rolle. Knut Krämer von der Universität Bremen und seine Kollegen stießen bei einer Untersuchung des Meeresbodens im Gebiet "Helgoland-Riff" 45 Kilometer nordwestlich der Insel auf ausgedehnte Pockmarkfelder, wo sie eigentlich lediglich flachen Sandboden erwartet hatten. Rund 300 000 Krater verteilen sich hier auf eine Fläche von 915 Quadratkilometern, wie sie in "Science Advances" schreiben. Manche davon sind so groß wie Tennisplätze. Mehr...

 

 


Mit dem Forschungsschiff ISLANDIA des kapverdischen Instituto Nacional de Desenvolvimento das Pescas (INDP) konnte ein sauerstoffarmer Wirbel direkt beprobt werden. Foto: B. Fiedler, GEOMAR

Extrem sauerstoffarme Wirbel im Atlantik produzieren Treibhausgase

Internationales Forschungsteam entdeckt bisher unbekannte Prozesse im Atlantik

07.07.2017/Kiel. Im Jahr 2014 hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel erstmals nahezu sauerstofffreie Wirbel im Atlantik detailliert untersuchen können. Bei der Auswertung der Daten konnten die Beteiligten Prozesse nachweisen, die aus dem Atlantik bisher nicht bekannt waren. Dazu gehört auch die natürliche Produktion erheblicher Mengen von Treibhausgasen, wie ein Autorenteam jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Mehr...

 



Römische Hafenbefestigung in Portus Cosanus (Toskana). Der Beton dieser Mauern ist seit knapp 2.000 Jahren stabil.
© J.P. Oleson

Römer-Beton verblüfft Forscher

Seltenes Mineral verleiht antikem Beton besondere Festigkeit

Überraschender Fund: Im jahrtausendealten Beton der Römer haben Forscher ein normalerweise sehr seltenes Mineral entdeckt. Dieses verleiht dem antiken Beton Stabilität, indem es als Bindemittel wirkt und die Rissausbreitung hemmt. Das Überraschende daran: Das aluminisierte Tobermorit entsteht normalerweise nur bei starker Hitze. Doch das spezielle Rezept des Römer-Betons lässt dieses Mineral bei bloßem Kontakt mit Meerwasser entstehen. Mehr...
(Quelle: Scinexx)

 



Bild: BTU

Neue Kooperation zur Erforschung von Bergbaulandschaften
03.07.2017 Fachleute aus Brandenburg und Berlin wollen Rekultivierungsmaßnahmen optimieren

Bergbaulandschaften funktionieren anders als die unbeeinflussten Gebiete in ihrer direkten Umgebung. Dieser Beobachtung will das neu eingerichtete Cluster »Signaturen stark gestörter Landschaften – am Fallbeispiel von Bergbaulandschaften« am Zentrum für Nachhaltige Landschaftsentwicklung (ZfNL) an der BTU Cottbus-Senftenberg in den kommenden drei Jahren nachgehen. Signaturen stehen in Kartenwerken für bestimmte Eigenschaften von Landschaften. Inzwischen ist eigentlich nahezu die gesamte Erdoberfläche vollständig auf Landkarten abgebildet. Die Forscherinnen und Forscher des neu eingerichteten Clusters der BTU Graduate Research School (GRS) gehen jedoch davon aus, dass es noch »weiße Flecken« auf der Landkarte gibt – nämlich Bergbaugebiete und andere ähnlich stark ge- oder zerstörte Landschaften. Welche speziellen Eigenschaften eine »Bergbau-Signatur« darstellen müsste, wird Gegenstand dieses Forschungsprojekts sein. Geleitet wird es von Prof. Klaus Birkhofer vom Fachgebiet Ökologie und Prof. Brigitte Nixdorf vom Fachgebiet Gewässerschutz. Die Forscherinnen und Forscher erwarten unter anderem Erkenntnisse zur Optimierung von Rekultivierungsmaßnahmen für derartige vom Mensch veränderte Landschaften. Mehr...

 


Bild: Norbert Kaiser für Wikipedia

Wandlung der Elbe
Vom Giftstrom zum Badefluss

Quecksilber, Cadmium, Chemiemüll - die Elbe war vor 25 Jahren ein vergifteter Fluss. Jetzt kann dort gebadet werden, doch es gibt auch Probleme.

Montag, 26.06.2017 Giftbrühe, toter Fluss, chemische Reinigung: Die Beinamen der Elbe waren vor dem Mauerfall alles andere als schmeichelhaft. Wie sehr sich dieses Bild gewandelt hat, zeigt sich nun: Seit Samstag lenkt eine mehr als 500 Kilometer lange Schwimmstaffel die Blicke auf den Fluss. In Etappen führt sie vom sächsischen Bad Schandau bis zur Staustufe in Geesthacht in Schleswig-Holstein. Doch trotz ihrer guten Wasserqualität hat die Elbe Stress.

Zwei Tage nach dem Mauerfall wurde eine geheime Studie des DDR-Umweltministeriums bekannt. Danach lag die Belastung der Elbe mit Schwermetallen um ein Vielfaches über den Höchstwerten der europäischen Trinkwasserrichtlinie.

Es ging um Quecksilber, Cadmium, Chlorkohlenwasserstoffe und anderen Chemiemüll aus Kombinaten und Fabriken entlang der Elbe und ihren Nebenflüssen - eine Brühe, die vom deutsch-deutschen Grenzfluss in die Nordsee gespült wurde. (Quelle: Spiegel Online) Mehr...

 


Ein Verdunstungsbecken in der Kalahari (Foto: S. Genderjahn, GFZ).

Mikroben in der Wüste - Ein neues Archiv für die Klimaforschung

27.06.2017: Unter einem extremen Klima schaffen es nur wenige Zeugen von Umweltbedingungen der Vergangenheit, bis heute zu überdauern. Pollen zum Beispiel, die auf die Zusammensetzung der Vegetation früherer Zeiten hinweisen können, bleiben in Klimaarchiven wie Seesedimenten nur unter ganz bestimmten Bedingungen erhalten. In extrem trockenen Regionen wie der Kalahari in Südafrika sind Archive mit Pollen oder anderen Klimazeugen besonders rar. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der GFZ-Sektionen Geomikrobiologie und Organische Geochemie haben sich in Südafrika, zusammen mit einem Kollegen der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg, auf die Suche nach bisher nicht erschlossenen Klimaarchiven gemacht.

Die Kalahari in Südwestafrika ist eine Dornstrauchsavanne, die aber wegen des vorherrschenden Sandes auch als Wüste bezeichnet wird. Die Klimaforschung untersuchte die Klimaentwicklung der Vergangenheit dieser Region bisher vor allem anhand von kalkhaltigen Ablagerungen wie Tuffsteinen (verfestigtem vulkanischen Gestein) oder Stromatolithen (Ablagerungen aus Stoffwechselresten von Bakterien) und Tropfsteinen. Diese Klimaarchive sind jedoch selten und die Klimarekonstruktion für die Kalahari ist deshalb sehr lückenhaft.

Ein häufiges Landschaftselement in Südafrika sind Verdunstungsbecken, sogenannte Pfannen. Winderosion formt diese Senken während Trockenperioden, in feuchteren Phasen sammelt sich durch ablaufendes Oberflächenwasser Sediment an. Weiteres Sediment wird durch Winde hinein transportiert. In einer neuen Studie, veröffentlicht im Fachjournal Organic Geochemistry, spüren die WissenschaftlerInnen der mikrobiellen Aktivität in einem Verdunstungsbecken nach. Steffi Genderjahn, Erstautorin der Studie und gemeinsame Doktorandin der GFZ-Sektionen Geomikrobiologie und Organische Geochemie: „Wasser ist eine Grundvoraussetzung für mikrobielles Leben. Wenn wir Signale von Mikroorganismen finden, können wir daraus schließen, dass zu deren Lebzeiten Wasser verfügbar gewesen sein muss. Wir haben deshalb die Hypothese aufgestellt, dass wir anhand der Menge und Zusammensetzung mikrobieller Lebensgemeinschaften in Verdunstungsbecken auf die klimatischen Bedingungen der Vergangenheit schließen können.“ Mehr...

 


Mineralisierter Bohrkern aus dem norddeutschen Becken. Quelle: Jacobs University

Auf der Suche nach Hochtechnologiemetallen in Norddeutschland
Thomas Joppig Brand Management, Marketing & Communications Jacobs University Bremen gGmbH
26.06.2017 09:00

Versteckt unter einer mächtigen Sedimentbedeckung könnten sich in Norddeutschland nicht nur Zink und Blei, sondern auch wirtschaftsstrategisch bedeutsame Hochtechnologiemetalle wie Gallium, Germanium, Indium oder Lithium befinden. Mit modernsten geowissenschaftlichen Analysemethoden werden nun im Forschungsprojekt „MinNoBeck“ unter der Leitung der Jacobs University in Bremen Bohrkerne und Formationswässer aus der Erdöl- und Erdgasexploration und -förderung untersucht, um eventuell vorhandenen Erzen auf die Spur zu kommen.

Gibt es Erzvorkommen im norddeutschen Untergrund? Und wenn ja, wie wurden die Erzminerale unter Mitwirkung heißer Wässer gebildet? Diese Fragen versucht das MinNoBeck Verbundprojekt zu beantworten, das im Rahmen des Programms „r4 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von Prof. Dr. Michael Bau und Dr. Dennis Krämer an der Jacobs University Bremen koordiniert wird. Mehr...

 


STATEMENT
The Earth’s climate and responsibilities of scientists and their governments to promote sustainable development
Adopted by the IUGG Bureau on 12 June 2017

Speaking for the international Earth and Space scientific community and for the National Members of the Union, the International Union of Geodesy and Geophysics (IUGG) is dismayed that the United States (US) seeks to renegotiate, or withdraw from, the Paris Agreement on Climate Change. This decision will potentially have a significant impact on the implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development and specifically its Sustainable Development Goal 13 “Take urgent action to combat climate change and its impacts”. The world expects that scientific excellence and scientific knowledge will be incorporated into decision-making and that internationally binding decisions, once made, will be honored by governments and their successors. More....

 


The Masjed-Soleyman dam, Iran Photograph: Uni.Royal

Monitoring dam movement from space
Dams exert a massive load on the ground underneath. Satellite monitoring can measure deformation in time to prevent failure

Sometimes solid ground isn’t as solid as it seems. This can come as particularly bad news when you’ve just built a whopping great dam on what you thought were strong foundations. On average ten significant dam failures occur globally every decade, often with devastating consequences downstream. Now satellite measurements are helping scientists to monitor dam movement before the damage is too great. Dams play an essential role in many parts of the world, providing fresh water, flood control, and often hydropower. But the average dam exerts a massive load on the ground underneath it, and sometimes the ground below can’t cope. Monitoring dam movement using ground based or internal sensors tends to be labour-intensive and time consuming. Mahdi Motagh from the GFZ German Research Centre for Geosciences in Potsdam, Germany, and colleagues have shown that satellites are capable of keeping a closer eye on dam deformation. (Source: the guardian - terrawatch) More...

 


(Quelle: GFZ)

Der Erwärmung der Ozeane mit elektromagnetischen Signalen auf der Spur

12.06.2017: Der Ozean fungiert als wichtiger Wärmespeicher und nimmt einen Teil der globalen Erderwärmung auf. Da sich Wasser bei Erwärmung ausdehnt, steigt so jedoch der Meeresspiegel an, mit erheblichem Risiko für Küstenregionen. Bisherige Methoden zur globalen Überwachung von ozeanischen Temperaturveränderungen erfassen lediglich die oberflächennahen Wasserschichten. Veränderungen im Inneren des Ozeans bleiben weitgehend verborgen. Wissenschaftler der GFZ-Sektion Erdsystem-Modellierung haben nun eine Methode entwickelt, mit der sie Temperaturveränderungen im Inneren des Ozeans beobachten können. Die News-Plattform EOS der American Geophysical Union AGU hat die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlichten Ergebnisse nun als „Research Spotlight“ ausgezeichnet. So würdigt EOS die „besten zur Publikation akzeptierten Artikel“ aus einem AGU-Journal. (Quelle: GFZ) Mehr...




(Source: Wikipedia)

Homo sapiens 100.000 Jahre älter als gedacht?

Bisher ging man davon aus, dass die Evolutionsgeschichte des modernen Menschen vor etwa 200.000 Jahren begann. Diese Annahme ist aber womöglich falsch. Diese Vermutung lassen jedenfalls Funde eines internationalen Forscherteams in Marokko zu. Sie haben Knochenfragmente des Homo sapiens gefunden, die ihnen zufolge noch 100.000 Jahre älter sind. Im Fachblatt "Nature" schreiben die Wissenschaftler, sie hätten nordwestlich von Marrakesch 22 versteinerte Überreste von Knochen, Schädeln und Zähnen gefunden. Sie könnten mindestens fünf Menschen zugeordnet werden. Ihre Analyse zeigt: Das Gesicht des frühen Homo Sapiens war damals schon voll ausgeprägt. Sein Hinterkopf war aber deutlich länger als bei bisherigen Funden. Daraus schließen die Forscher, dass sich zwar die Gesichtsknochen schon früh entwickelt haben, die Form des Gehirns aber nicht. Nach Ansicht der Wissenschaftler zeigt der Fund auch, dass es zur Zeit des Homo Sapiens mehr andere Menschenarten gab als bislang gedacht. Neben dem Neandertaler und dem Denisova-Mensch zählt dazu auch der Homo Naledi. Seine Fossilien waren vor kurzem in Südafrika gefunden worden. (Quelle: dlf24) Mehr...


 



(Source: YouTube)

Emmanuel Macrons address to American climate scientists

"We want people working on climae change..."

Video on YouTube>>>>>

 



(Source: The Water Network)

New Ultrafiltration Method For Potable Water

Researchers from Ben-Gurion University and the University of Illinois at Urbana-Champaign have successfully created a membrane that removes viruses from treated wastewater and makes it safe for drinking.

Modern science creates a great breakthrough when researchers have successfully developed membranes to remove viruses and produce safe drinking water. A significant achievement to explore many future opportunities. More...

 



Neue BMBF-Richtlinie zur Förderungen der Beteiligung von Fachhochschulen an Horizon 2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 30. März 2017 die „Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020“ veröffentlicht. Wie bereits bei der ersten Ausschreibung im Herbst 2015, sollen mit dieser Maßnahme staatliche und staatlich anerkannte Fachhochschulen in Deutschland bei der Antragsstellung und Vernetzung auf europäischer Ebene unterstützt werden, um deren Beteiligung an Horzion 2020 gezielt zu erhöhen. Das Fördervolumen für einzelne Projektanträge beträgt im Regelfall bis zu EUR 25.000 (in Ausnahmefällen maximal EUR 40.000). Einreichungen sind bis zum 30. Juni 2020 über das elektronische Antragssystem des Bundes möglich. Alle Details können der Bekanntmachung des BMBF entnommen werden.
Bekanntmachung des BMBF >

 



Vienna | Austria | 23–28 April 2017

Aims & scope
The EGU General Assembly 2017 will bring together geoscientists from all over the world to one meeting covering all disciplines of the Earth, planetary and space sciences. The EGU aims to provide a forum where scientists, especially early career researchers, can present their work and discuss their ideas with experts in all fields of geoscience. The EGU is looking forward to cordially welcoming you in Vienna. - more....

 



Europäische Kommission - Pressemitteilung

Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen: 100 000 herausragende Forscherinnen und Forscher unterstützt, bessere berufliche Chancen für Frauen in den Naturwissenschaften

Brüssel, 7. März 2017 Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, erklärte: "Daher bin ich, am Vortag des Internationalen Frauentag besonders stolz darauf, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen eines der Kernziele der Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen ist und dass die Maßnahmen mit einem Stipendiatinnenanteil von 40 % eine Spitzenstellung innerhalb des Programms Horizont 2020 einnehmen.“ Mehr...

 



Aus Bakterien gewonnene bioaktive Stoffe sollen zielgerichtet an den Oberflächen von Erzmineralen binden, metallhaltige Wertpartikel einsammeln und wertlose Bestandteile zurückhalten. Das erforschen Wissenschaftler vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) mit Partnern aus Chile.
Foto: HZDR/ 3D Kosmos

Kupferbergbau mit bioaktiven Stoffen aus Bakterien Neue chilenisch-deutsche Forschungskooperation
Presseinformation vom 6. März 2017

Chile ist einer der wichtigsten Kupferlieferanten für Deutschland. Im Rahmen der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit beider Länder wird nun untersucht, wie sich chilenische Kupfererze umweltverträglicher aufbereiten lassen. Aus Bakterien gewonnene bioaktive Stoffe sollen Chemikalien ersetzen oder verringern. Ein weiteres Ziel ist es, die Metallausbeute zu steigern sowie schwer abtrennbare Metalle herauszulösen. Insbesondere das in den Erzen enthaltene Molybdän soll gewinnbar werden. Die Kooperation zwischen dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum HZDR gehört, und dem Advanced Mining and Technology Center an der Universidad de Chile in Santiago de Chile begann im Februar.

Binnen drei Jahren wollen die Forscher nachweisen, dass es möglich ist, aus Roherz Metalle biotechnologisch voneinander zu trennen. Langfristig könnte das Prinzip für viele komplex zusammengesetzte Rohstoffe und Recyclingmaterialien interessant sein. Wirtschaftlich werden diese Stoffe immer wichtiger, technologisch sind sie aber noch nicht gewinnbar. Das Forschungsprojekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mehr...

 



Der GRACE-FO-Satellit FM 1 beim Thermal-Vakuumtest (Foto: Airbus DS GmbH, Marion Custred).

Das Erdschwerefeld im Blick – Mission GRACE-FO startet auf einer Rakete von SpaceX

31.01.2017: Seit 2002 arbeitet die Satellitenmission GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) im Orbit und liefert präzise Daten zum Erdschwerefeld. Mehrfach wurde die Mission über die ursprünglich geplante Betriebsdauer von fünf Jahren hinaus verlängert. Voraussichtlich im Sommer werden die beiden Satelliten wegen Treibstoffmangels den Betrieb einstellen. Die Nachfolgemission GRACE-FO (für „Follow-On“) wird derzeit vorbereitet. Sie basiert ebenfalls auf zwei baugleichen Satelliten, die als Tandem in einer erdnahen Umlaufbahn den Planeten umkreisen.

Der Start der beiden GRACE-FO-Satelliten wird voraussichtlich Anfang 2018 von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Unternehmens SpaceX erfolgen. Sie werden als „Rideshare“ gemeinsam mit Kommunikationssatelliten des US-Unternehmens Iridium Communications Inc. starten. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung von Iridium Communications Inc., der NASA sowie des GFZ hervor. (Quelle: GFZ). Mehr...

 



Holzeinschlag, Rodung und andere Formen veränderter Landnutzung führen zu höheren CO2-Emissionen als bisher vermutet. (Foto: Markus Breig, KIT)

Landnutzungswandel verursacht wohl mehr CO2 als bisher angenommen
Klimaforscher untersuchen Auswirkungen veränderter Landnutzung auf den Kohlendioxid-Haushalt – Wiederaufforstung wichtig für Klimaschutz und Artenvielfalt – Studie in Nature Geoscience

Die durch Landnutzungswandel verursachten CO2-Emissionen sind möglicherweise höher als bisher angenommen. Dies zeigt eine Studie unter Leitung von Professorin Almut Arneth vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die in der Zeitschrift Nature Geoscience (DOI: 10.1038/NGEO2882) vorgestellte Arbeit bezieht erstmals Prozesse wie Brandrodungsfeldbau oder unterschiedliche Bewirtschaftung von Wäldern und Ackerland ein. Damit erhält auch die Wiederaufforstung größere Bedeutung, um die für den Klimaschutz wichtige CO2-Aufnahme durch Landökosysteme zu erhöhen. (Quelle: KIT) Mehr...

 


Erionit - Aufgebrochenes, radialstrahliges Erionitaggregat (Größe: 3,5 mm) vom Berg Nero, San Pietro, Montecchio Maggiore, Italien (Quelle: Wikipedia)

 

Neue Erkenntnisse über das karzinogene Erionit

Freitag, 13. Januar 2017 Friedrich Schiller University Jena
Das Mineral Erionit gilt als hochgradig krebserregend. Die Weltgesundheitsorganisation führt es auf ihrer Liste karzinogener Stoffe. In der Türkei musste vor einigen Jahren sogar ein ganzes Dorf umgesiedelt werden, da in seiner Umgebung der Stoff sehr verbreitet war und jeder zweite Einwohner an einer bestimmten Krebserkrankung starb, die durch das Einatmen von Erionitpartikeln ausgelöst wurde. Bisher vermutete man, dass das Element Eisen als Bestandteil des Minerals Erionit der Grund für die krebserregende Wirkung sei. Doch Mineralogen der Friedrich-Schiller-Universität Jena fanden jetzt gemeinsam mit Kollegen von der Universität Modena (Italien) heraus, dass das Metall in der Kristallstruktur von Erionit gar nicht vorkommt. Eisen ist kein Bestandteil von Erionit „Erionit ist – ähnlich wie Asbest – aus Fasern zusammengesetzt, die über die Atemwege in die Lunge gelangen und dort erheblichen Schaden anrichten können, da sie zu lang sind, um von den körpereigenen Abwehrkräften beseitigt zu werden“, erklärt Dr. Kilian Pollok von der Universität Jena. Mehr....

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Darüber wurde von uns bereits 2006 auf Geo-aktuell berichtet.
Schönes Kappadokien - Gefährliches Kappadokien >> Medical Geology <

 


Das System Erde verstehen 25 Jahre GFZ - Eine Zeitreise durch die Geschichte der Geoforschung auf dem Telegrafenberg

18.01.2017: Die Erde ist beständig im Wandel. Was diese Veränderungen antreibt und welche Folgen sie für das menschliche Leben haben können, das erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ seit 25 Jahren. Seit seiner Gründung am 2. Januar 1992 hat das Zentrum eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Von 312 Beschäftigten im ersten Jahr wuchs die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 1282 (davon 467 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Sie kommen aus mehr als 60 Ländern und machen das GFZ zu einem der „internationalsten“ Helmholtz-Zentren.

„Am GFZ erforschen wir das System Erde in einer Breite und Tiefe, die keine andere Einrichtung leisten kann: vom Erdkern bis zum Weltall, mit Methoden der Geophysik über Geomorphologie bis hin zur Geoinformatik“, sagte der Wissenschaftliche Vorstand Prof. Reinhard Hüttl anlässlich der Neujahrs-Pressekonferenz des Zentrums in Potsdam. „Unsere Forschung trägt dazu bei, die großen Herausforderungen unserer Zeit wie den Klimawandel oder die Energiewende zu bewältigen und zu gestalten. Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, die gewonnenen Erkenntnisse für die Gesellschaft, beispielsweise für politische Entscheider, aufzubereiten und Handlungsoptionen aufzuzeigen. So erforschen wir intensiv, welchen Veränderungen das System Erde in früheren Epochen unterlag und welche Auswirkungen sie hatten. Diese Erkenntnisse können uns helfen, den gegenwärtigen Global Change besser zu bewältigen und die nötige Anpassung zu leisten – nach dem Motto: aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen.“ Nach einem kurzen Blick in die Historie stellte Hüttl die aktuellen Schwerpunkte der Forschung am GFZ vor. Mehr...(Pressemitteilung GFZ)

 

 

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