Aktuelles

 



FAZ

24.01.2023


Eisberg von der Größe Londons bricht von Antarktis-Festland

Ein gigantischer Eisberg von rund 1550 Quadratkilometern Größe hat sich vom antarktischen Festland gelöst. Britische Forscher beobachten bereits seit Jahren die Ausdehnung riesiger Risse im Schelfeis. Ein riesiger Eisberg hat sich in der Antarktis vom Festland gelöst. Wie die Forscher vom British Antarctic Survey am Montag berichteten, brach der rund 1550 Quadratkilometer große Eisberg mit dem Namen Chasm-1 am Sonntagabend während eines Hochwassers ab. Vor zwei Jahren war in derselben Region, dem Brunt-Schelfeis, bereits ein ähnlich großer Riesen-Eisberg abgebrochen. Auf dem Schelfeis befindet sich die britische Forschungsstation Halley VI, von der aus Glaziologen seit Jahren die Ausdehnung riesiger Risse im Eis beobachten. Klimawandel in Antarktis deutlich spürbar Das Entstehen von Eisbergen ist ein natürlicher Prozess, der allerdings durch die Erderwärmung erheblich beschleunigt werden kann. Der Vorfall stehe aber nicht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Klimawandel, erklärten die Wissenschaftler. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich die Oberflächentemperatur der Erde im Schnitt um ein Grad erwärmt – genug um Dürren, Hitzewellen und Tropenstürme zu verursachen.
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Spektrum

20.01.2023


Carbon Capture and Storage: Ein Endlager für Treibhausgas

Die Lagerung von Kohlendioxid tief in der Erde (CCS) galt in Deutschland lange als »tot«. Nun wagt die Bundesregierung einen neuen Anlauf und will das Verfahren einsetzen. Ein Überblick über die Technologie, ihre Chancen und Grenzen.
von Ralf Nestler

Seit die Bundesregierung einem internen Papier zufolge Carbon Capture and Storage (CCS) »im Megatonnen-Maßstab« als notwendig erachtet, um die Klimaziele zu erreichen, ist die Debatte um die Technik zurück. Unter Fachleuten sowie in weiten Teilen der Gesellschaft ist zwar unstrittig, dass der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) drastisch gesenkt werden muss, doch das dürfte nicht genügen, um den Temperaturanstieg unter zwei Grad zu Celsius zu halten. Deswegen erfordern viele Szenarien, die der Weltklimarat IPCC berücksichtigt, zusätzlich CO2 einzufangen und dauerhaft zu speichern. Mehr erfahren...

 



NZZ

14.12.2022

Erdbebensensoren spüren Hochwasser auf

- so verschaffen sie bedrohten Menschen flussabwärts wertvolle Zeit Hochwasser lassen sich meist nur mit Pegeln erkennen, welche im Unglücksfall rasch mitgerissen werden. Deshalb setzen Forscher jetzt Seismometer ein: Diese können eine drohende Flut aus sicherer Entfernung frühzeitig erkennen.

In nur zwei Tagen war der Niederschlag eines ganzen Monats über der Eifel niedergegangen und hatte die Ahr über die Ufer treten lassen. Am 14. Juli 2021 wälzte sich das Hochwasser flussabwärts und suchte einen Ort nach dem anderen heim. Die Flut unterspülte Strassen und riss Camper und ganze Häuser mit. Einige Anwohner flüchteten sich auf ihre Dächer, während losgerissene Heiztanks an ihnen vorbeizischten. Nicht alle schafften es: 134 Menschen kamen im Ahrtal ums Leben, unter ihnen auch Feuerwehrleute. Mehr erfahren...





14.12.2022

Beobachtung von Vulkanen mit Drohnen

Vulkanische Gase werden mit ultraleichten Sensorsystemen untersucht Gaszusammensetzung von Vulkanen kann Informationen über bevorstehende Eruptionen liefern / Untersuchung mit leichten Drohnen auch in schwer zugänglichen Regionen möglich Vulkane setzen Gase vor allem in Form von Wasserdampf, Kohlendioxid und Schwefeldioxid frei. Die Untersuchung dieser Gase ist eine wichtige Methode, um Informationen über die vulkanischen Systeme zu gewinnen und einzigartige Einblicke in die magmatischen Prozesse zu erhalten. So kann etwa das Verhältnis von Kohlendioxid zu Schwefeldioxid Hinweise auf bevorstehende Eruptionen liefern. Um Messsysteme direkt an den Ort des Geschehens zu bringen, werden Drohnen eingesetzt, die jedoch aufgrund ihrer Größe bisher erst mit großem Aufwand zum Einsatzort transportiert werden müssen. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thorsten Hoffmann nun in abgelegenen Regionen eine kleine, transportable Messdrohne getestet. Es handelt sich dabei um ein sehr kleines Drohnensystem, das leicht zu Fuß in schwer zugängliches Gelände transportiert werden kann und zudem nur minimale flugtechnische und administrative Vorbereitungen für den Einsatz als Beobachtungsplattform aus der Luft erfordert. Mehr erfahren…

 



NZZ

5.11.2022

Wärme für den Winter: Die Geothermie könnte der Schweiz riesige Mengen Energie liefern

Vor allem Wärme zum Heizen sollen geothermische Anlagen an die Oberfläche holen. Die Branche fordert, dass der Staat den grössten Teil der Projektrisiken übernimmt. Denn nicht jede Bohrung hat Erfolg.
In diesen Wochen machen Tipps für einen möglichen Blackout die Runde. Wir sollten Kerzen und Konserven horten, wird uns geraten. Denn im kommenden Winter könnte in der Schweiz der Strom knapp werden. Auch bei Erdöl und Erdgas stehen womöglich Engpässe bevor. Im schlimmsten Fall bahnt sich eine ausgewachsene Energiemangellage an. Zusätzliche Optionen zur Energieversorgung sind gefragter denn je. Mehr erfahren...




 


GFZ

14.07.2022

Hochwasserrisikomanagement nach dem Eifel-Hochwasser im Juli 2021

Das durch Starkregen verursachte Hochwasserereignis im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gehört zu den größten Flutkatastrophen in Deutschland seit Jahrzehnten. Die betroffenen Regionen und Kommunen stehen nun vor immensen Herausforderungen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt KAHR (KlimaAnpassung, Hochwasser, Resilienz) begleitet den (Wieder-)Aufbauprozess. Und es leistet einen wissenschaftlichen Beitrag zum Hochwasserrisikomanagement nach der Flutkatastrophe, um betroffene Regionen resilienter zu gestalten.

In den Modell-Gebieten des Projektes werden Wiederaufbauphasen ermittelt und Akteure beraten. So sollen Demonstrationsprojekte geschaffen, für Risiko und Defizite sensibilisiert, Bewertungskriterien für einzelne Maßnahmen weiterentwickelt und ihre Umsetzbarkeit und Akzeptanz verbessert werden.

Das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) gehört zu den Projektpartnern.

Nun hat das Projektteam 10 Empfehlungen aus Sicht der Wissenschaft zum Thema Wiederaufbau und Zukunftsfähigkeit der flutbetroffenen Regionen veröffentlicht:

Empfehlung 1 Der Wiederaufbau nach dem Hochwasserereignis 2021 bietet auch eine Chance, einen strategischen Transformationsprozess einzuleiten und die Katastrophenresilienz zu stärken.
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Ausschnitt aus der neuen Kartenserie, die Regionen aufzeigt, die für die Gewinnung von Erdwärme aus größeren Tiefen geeignet sein können. Quelle: LBEG

2.04.2022

LBEG veröffentlicht neue Kartenserie: Informationsangebot für Tiefe Geothermie wird ausgebaut

Die Nutzung von Erdwärme aus großen Tiefen soll ein fester Bestandteil der Energiewende in Niedersachsen werden. Das Interesse an der Nutzung von Wärme aus dem tiefen Untergrund durch Kommunen und kommunale Energieversorger sowie Einrichtungen mit hohem Wärmebedarf ist weiterhin groß. Das zeigte die große Resonanz auf den Online-Workshop zu den Potenzialen der Tiefen Geothermie in Niedersachsen, den das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie im vergangenen Herbst ausgerichtet hat. Die Kenntnis, wo sich solche Potenziale befinden, ist essentiell, um konkrete Projekte umzusetzen.

Der Niedersächsische Geothermiedienst (NGD) am Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) liefert dafür neue Informationen, die bei der Suche nach geeigneten Standorten für die Nutzung der natürlichen Ressource Tiefe Geothermie unterstützt. Dazu wird jetzt eine weitere im Internet verfügbare Kartenserie veröffentlicht, die Regionen aufzeigt, die unter bestimmten Voraussetzungen für die Gewinnung von Erdwärme aus größeren Tiefen geeignet sind. Mehr erfahren...

 




Simulierter EnMAP-Datensatz auf Basis von Flugzeug-
gestützten Hyperspektraldaten von der Blei-Zink-Lagerstätte Gamsberg in Südafrika. Quelle: BGR

1.04.2022

Hyperspektralsatellit gestartet – BGR nutzt Weltraumdaten

Heute (1. April 2022) wurde der erste deutsche Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) mit Hilfe einer Trägerrakete vom Kennedy Space Center in Florida (USA) in seine Umlaufbahn gebracht. Der Satellit wird das von der Erdoberfläche reflektierte Licht der Sonne in mehr als 240 Spektralkanälen aufzeichnen und künftig Bilddaten liefern, die auch von der BGR für geowissenschaftliche Anwendungen genutzt werden können. Jedes Pixel, das eine Fläche von 30x30 Meter abbildet, beinhaltet ein komplettes Reflexionsspektrum. Auf Basis einzelner Spektren können z.B. flächenhaft Minerale an der Oberfläche identifiziert, ihre chemische Zusammensetzung abgeleitet sowie Bodenparameter charakterisiert werden. Die Daten des Hyperspektralsatelliten, der unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) finanziert wurde, stehen registrierten Nutzerinnen und Nutzern kostenfrei zur Verfügung. Auf Antrag können auch auftragsgebundene Datenaufzeichnungen erstellt werden. Die BGR nutzt bereits Hyperspektraldaten in der Fernerkundung, z.B. für die Kartierung mineralischer Lagerstätten oder zur Erfassung von Bodenparametern. Dazu werden bei Projekten im Gelände Drohnen-gestützte Sensoren eingesetzt, die das reflektierte Sonnenlicht einer Oberfläche aufzeichnen, um aus den unterschiedlichen Reflexionen geowissenschaftliche Informationen ableiten zu können. Auch bei Untersuchungen im Labor verwendet die BGR Hyperspektralsensoren. Mit den Daten des neuen Satelliten kann die BGR ihre hyperspektrale Fernerkundung in Zukunft auch auf den Weltraum ausdehnen. Mehr erfahren...

 


 

4.12.2021
Barbaratag

Das Bergmannslied (Steigerlied):

Glück auf, Glück auf ! Der Steiger kommt,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt, schon angezündt.

Hat’s angezündt, ´s wirft seinen Schein,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
und damit so fahren wir bei der Nacht
ins Bergwerk ein, ins Bergwerk ein.

Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut‘ sein,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht
aus Felsgestein, aus Felsgestein.

Der eine gräbt das Silber, der andere gräbt das Gold.
Und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht,
und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht
dem sein sie hold, dem sein sie hold.

Ade, Ade! Herzliebste mein!
Und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht,
und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht,
da denk ich dein, da denk ich dein.

Und kehr‘ ich heim zur Liebsten mein,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht:
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht:
Glück auf, Glück auf !!! Glück auf, Glück auf !

Wir Bergleut‘ sein, kreuzbrave Leut‘,
denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht
und saufen Schnaps, und saufen Schnaps!

 


Abb./©: Marcel Maslyk Konventionelle Herstellung von Zement durch Brennen von Kalk (CaCO3) und Sand (SiO2): Bei der Reaktion wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.

9.11.2021
Kohlendioxidausstoß bei Zementproduktion kann langfristig drastisch reduziert werden

Mainzer Chemiker entwickeln Methode zur Herstellung von Zement durch Vermahlen anstelle des umweltschädlichen Brennens von Kalk / Überführung vom Labormaßstab auf industrielles Niveau denkbar

Globale Erwärmung und bezahlbares Wohnen sind zwei dominierende Themen der öffentlichen Debatte. Klimaschutz erreicht man durch Reduktion des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). Wohnraum schafft man durch verstärkten Wohnungsbau. Dazu braucht es Beton, den wichtigsten Baustoff unserer modernen Welt. Beton erscheint auf den ersten Blick unproblematisch: Er enthält keinerlei fossile Brennstoffe, er ist ungiftig und schwimmt nicht als Plastikmüll in den Ozeanen. Aber der Eindruck täuscht, denn die Zementherstellung ist derzeit mit einem Anteil von rund 8 Prozent beziehungsweise 2,7 Milliarden Tonnen jährlich der größte industrielle Emittent an den weltweiten CO2-Emissionen, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe – meist Kohle – beim Brennen mit Temperaturen um 1.000 Grad Celsius und Sintern bei etwa 1.450 Grad Celsius entstehen.

Beton ist vielseitig einsetzbar, preiswert, sprichwörtlich hart und er lässt sich in fast jede beliebige Form gießen. Er besteht im Prinzip nur aus Sand, Kies, Wasser und dem Bindemittel Zement, der wiederum aus Kalk, Ton und einigen anderen Komponenten gebrannt wird und beim Aushärten stabile Kalziumsilikat-Hydrate bildet, die für die Eigenschaften des Betons verantwortlich sind.

Im Brennen des Kalks (CaCO3) liegt jedoch genau das Problem, denn hier wird für jedes produzierte Molekül Kalziumoxid (CaO), den sogenannten "gebrannten Kalk", ein Molekül des Treibhausgases CO2 freigesetzt. Bei einer Weltjahresproduktion von rund 4,5 Milliarden Tonnen Zement sind das immerhin rund 2,7 Millarden Tonnen CO2. Dies entspricht etwa der Hälfte der CO2-Emissionen aus dem Verkehr. China ist für etwa 50 Prozent, Deutschland für circa 1,5 Prozent der Emissionen durch die Zementproduktion verantwortlich. Mehr erfahren...

 




Die Geologische Karte von La Palma zeigt im Norden die ursprüngliche Lava-Bedeckung (blau). Im Süden dagegen kommen in Basaltablagerungen (gelb) Lava-Ausflüsse aus historischer Zeit (rot) vor. Der aktuelle Ausbruch vom September 2021 befindet sich im mittleren Bereich der historischen Ausbrüche.

Quelle: Der Geologische Kalender 2006, Deckblatt Rothe, Peter (1986) Kanarische Inseln. Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Tenerife, Gomera, La Palma, Hierro. Sammlung Geologischer Führer Band 81. Gebr. Bortraeger, Berlin, Stuttgart Mapa Geológico de la Peninsula Iberica, Baleares y Canarias, publ. por el Instituto Geológico de España, Madrid 1980


29.09.2021

Zur Geologie der Kanarischen Inseln

Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Viele aufeinerander geschichtete Lavamassen bilden auf submarinen Sedimenten des afrikanischen Kontinentalschelfs ein imposantes Gebäude. Diese Erkenntnis verdanken wir einer Bohrung, die bis in das heute 2600 m tief liegende „Fundament” Lanzarotes reicht und Mikrofossilien aus dem Paläozän enthält. Darüber türmen sich Tuffe und Laven aus dem Oligozän. In diese Gesteine eingelagerte Mikrofossilien lassen vermuten, dass das Inselgebäude zu diesem Zeitpunkt beinahe die Meeresoberfläche erreicht hatte.

Das Fundament des vulkanischen Gebäudes der Kanarischen Inseln entstand untermeerisch (submarin), während die einzelnen Inseln die „Türme” darstellen. Die Lage und Ausdehnung der einzelnen Inseln hängt dabei von den Brüchen im Untergrund ab.

Die Entstehung der Inselgruppe reicht bis an die Kreide-Tertiär-Grenze zurück, wobei die Inseln im Westen geringfügig jünger sind als die im Osten. Zur Entstehung der Inselgruppe gibt es verschiedene Theorien. Nach letzten Erkenntnissen handelt es sich um einen komplexen Prozess, der durch das Aufeinandertreffen von atlanischer (ozeanischer) und afrikanischer (kontinentaler) Kruste ausgelöst wurde. Durch die Aufspreizung des Atlantischen Ozeans entlang der mittelatlantischen Naht wird der östliche Teil der atlantischen Kruste gegen den afrikanischen Kontinent gedrückt. Die schwerere ozeanische Kruste des Atlantiks schiebt sich unter die kontinentale afrikanische Kruste und wird dabei gestaucht. Die dadurch verursachten unterschiedlichen Spannungen, Temperaturen und Druckverteilungen im Untergrund des Meeresbodens führen zu Rissen, Brüchen und Verwerfungen. Auffaltungen, Absenkungen und mechanische Reibungen schwächen den Untergrund, Magma drängt nach oben und fließt als Lava aus.
Mehr erfahren..(pdf mit Karte).

Zusammenstellung: Dipl.-Geol. Monika Huch, www.geokultur-erleben.de

> GFZ Taskforce am Vulkanausbruch auf La Palma (7.10.21)

> Aktuelle Informationen zur Situation und entsprechende aktuelle Karten.

 



GFZ


 

21.07.2021
Frühwarnsysteme - nicht nur für Tsunamis

Nach dem verheerenden Tsunami im Jahr 2004 wurde unter technischer Leitung des GFZ, Potsdam und Atos-Origin im Rahmen eines EU Projektes (FP6) das Tsunami Frühwarnsystem "DEWS - Distant Early Warning System" (2007-2010)- entwickelt. Es handelte sich hierbei überwiegend um ein IT-Projekt, mit dessen Hilfe sehr schnell Warnmeldungen in verschiedenen Sprachen an verschiedene Institutionen in verschiedene Länder versendet werden konnte. Hierbei ging es darum, innerhalb weniger Minuten bzw. Sekunden Warnungen an die jeweiligen Empfänger abzusetzen. Dies gelang aufgrund einer exzellenten Arbeit der beteiligten Informatiker und der Zusammenarbeit der 21 internationalen Projektpartner!
Nach Abschluss des Projektes und einer erfolgreichen Demonstration vor der EU-Kommission wurden die Hauptergebnisse letztlich in ein EU-Nachfolgeprojekt mit dem Namen Tridec überführt.

Eine schnelle Frühwarnung in weniger als 2 Minuten ist auch das, was man kürzlich im Ahrtal, Rheinland-Pfalz dringend benötigt hätte. Hier drängt sich eine fatale Parallele auf. Im Tsunami-Jahr 2004 war jedem Seismologen klar, dass es bei einer Magnitude von 9 zu einer verheerenden Katastrophe kommen würde, nur hatten sie keine Ansprechpartner, geschweige denn eine Möglichkeit, die Bevölkerung an der Küste zu warnen. Das war letztlich der Grund für die Katastrophe mit vielen Toten!

Bei der kürzlichen Flutkatastrophe im Ahrtal gab es frühzeitig Warnungen vom Deutschen Wetterdienst und vom EU-Warnsystem EFAS vor Überschwemmungen. Diese Informationen mit höchster Priorität gelangten offensichtlich nicht bis zur Bevölkerung. Es wurden die richtigen und notwendigen Konsequenzen nicht gezogen, weil ein verlässliches System und eine vorher getestete Koordination und Ablaufplanung dafür fehlten.

Schon damals hatten wir auf die Multifunktion von DEWS hingewiesen. Das Auswechseln bzw. Anpassen von Sensoren, speziell für Flutereignisse in Tälern oder für Hangrutschungen, Dammbrüchen etc., sind durchaus möglich.

Für viele Naturkatastrophen gibt es bereits Warnsysteme. Der Punkt aber ist, wie schnell gelangt eine Warnung möglichst mehrsprachig
a) an die richtige Stellen (Polizei, Regierung, Krankenhäuser, Feuerwehren) und
b) direkt zu den gefährdeten Einwohnern (last mile). Wenn die Vorwarnzeit lang genug ist, funktionieren die herkömmlichen Systeme, ansonsten nicht!
Die Stärke von DEWS war und ist, dass Warnungen höchster Priorität innerhalb von Sekunden/Minuten möglich sind. Eine Reaktivierung und Modifizierung dieses Systems wäre aus meiner Sicht sehr wünschenswert.

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M. Wipki

 

 

Scinexx

27.04.2021
Erstes Land schon vor 3,7 Milliarden Jahren?

Kontinentale Kruste könnte 500 Millionen Jahre früher entstanden sein als gedacht

Uralte Landkruste: Unser Planet könnte schon vor 3,7 Milliarden Jahren Vorformen der Kontinente besessen haben – 500 Millionen Jahre früher als gedacht. Davon zeugen Isotope in Barytmineralen aus dieser Zeit. Sie belegen, dass es schon damals eine Verwitterung kontinentaler Krustengesteine gegeben haben muss, wie Forscher berichten. Das könnte bedeuten, dass auch die Plattentektonik früher einsetzte als bislang angenommen.

Am Anfang war unsere Erde wahrscheinlich ein Wasserplanet – eine Welt ohne größere Landmassen und dominiert von ozeanischer Kruste. Erst nach und nach entstand unter einigen unterseeischen Gebirgen auch kontinentale Kruste – möglicherweise angestoßen durch den Beginn der Plattentektonik. Aus diesen ersten Kontinentwurzeln wuchsen dann die ersten Landmassen in die Höhe und veränderten das Aussehen und die Stoffkreisläufe unseres Planeten für immer. Doch wann dieser folgenschwere Wandel einsetzte, ist strittig: Einige Studien sprechen für einen Beginn der Plattentektonik erst vor rund drei Milliarden Jahren, andere legen die Existenz erster kontinentaler Kruste und der Plattendrift schon vor 3,2 oder sogar 3,5 Milliarden Jahren nahe.

Isotope im Baryt als Zeitzeugen
Indizien für eine sogar noch frühere Entstehung der Kontinente präsentieren nun Forschende um Desiree Roerdink von der Universität Bergen. Für ihre Studie hatten sie sechs verschiedene Vorkommen des Minerals Baryt aus der Zeit vor 3,2 bis 3,52 Milliarden Jahren untersucht. Baryt ist ein Sulfatmineral, das sich schon in der Urzeit an hydrothermalen Quellen bildete. „Die Zusammensetzung des Baryts aus jener Zeit ist heute noch dieselbe wie zu seiner Entstehungszeit“, erklärt Roerdink. Mehr erfahren...


Las Médulas (Wikipedia)
Rafael Ibáñez Fernández

13.01.2021

Las Médulas, Goldrausch in Spanien

Las Médulas wurde von Menschenhand geformt. Schon in der Antike gewannen die Römer hier Gold und veränderten das gesamte Gebiet durch den Bau von Straßen und Städten.
Frankreich, 2021 auf arte (14 Minuten)
Verfügbar vom 12/01/2021 bis 12/01/2023

Link >>> 
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stratigraphische saeule



Zur Geologie von Las Médulas
Das Gold von Las Médulas stammt mit ziemlicher Sicherheit aus den umgebenden Gesteinen ordovizischen Alters. Sie wurden im Laufe des Karbons durch die tektonischen Bewegungen der Variszischen Gebirgsbildung metamorph überprägt und Gold und andere
Wertmetalle in Klüften und Gängen angereichert. Nach der Heraushebung der paläozoischen Gesteine setzte die Erosion ein. Durch tektonische Bewegungen im Zusammenhang mit der Öff nung des Golfs von Biscaya entwickelten sich im Iberischen Kontinentblock Brüche, die durch anhaltende Bewegungen und Erosionsvorgänge zu Becken erweitert wurden, in denen sich die Sedimente sammelten.

Im Becken von Bierzo, in dem sich die Gold-Seifen von Las Médulas befi nden, wurden auf einem Untergrund aus paläozoischem Grundgebirge ab dem frühen Känozoikum (Oligozän) bis zum Pliozän terrestrische Sedimente abgelagert. Sie bestehen aus Konglomeraten mit unterschiedlich großen Komponenten. Diese Sedimente wurden von den
umliegenden Bergen abgetragen und über Flüsse in das Becken transportiert. Mit den Sedimenten wurde auch das Gold aus den Klüften und Gängen in den paläozoischen Gesteinen (mit einem Goldgehalt von 1 bis 10 g pro Tonne) in das Becken eingetragen. Jedes Starkregenereignis spülte grobes und feines Sediment einschließlich der Goldflitter aus den Klüften und Gängen zusammen.

Die für das Vorkommen von Las Médulas charakteristische rote Farbe deutet auf rein terrestrische und aride bis semiaride Bedingungen hin. Die einzelnen Sedimentkörner erhalten in diesem Mileu ein feinen Überzug aus Eisen-haltigen Mineralen, wie dies heute vor allem in der Namib-Wüste beobachtet werden kann.

Die stratigraphische Säule unterscheidet drei Formationen, in denen die unterschiedlichen Ablagerungsbedingungen skizziert sind: a= grobe Konglomerate; b= Sande; c= lakustrine Kalke; d= Lehme und Tone; e= Kalkkrusten und Bioturbationszonen (Fig. 4 aus Martín-
González et al. 2014)

Quelle: Martín-González, F., Heredia, N., Fernández, L.P. y Bahamonde, J.R. (2014) La mina romana de oro de las Médulas (El Bierzo, Provincia de León, NO de España): Patrimonio de la Humanidad
como recurso docente para la enseñanza de las Ciencias de la Tierra. pp129-139 (über www.researchgate.net/publication/273384269_La_mina_romana_de_oro_de_las_Medulas_El_Bierzo_
Provincia_de_Leon_NO_de_Espana_Patrimonio_de_la_Humanidad_como_recurso_docente_
para_la_ensenanza_de_las_Ciencias_de_la_Tierra


Zusammenstellung: Dipl.-Geol. Monika Huch
www.geokultur-erleben.de




Foto: Pixabay (Rita E)

6.01.2021

Bodenschätze

168 Millionen Kinder unter 17 Jahren arbeiten, davon 85 Millionen unter ausbeuterischen Bedingungen. 73 Millionen sind jünger als 11 Jahre. Diese Zahlen veröffentlichte die ILO (Internationale Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen) in 2013.1)

Die Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“ informiert die Menschen in Deutschland und insbesondere die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich Handelnden über ihren möglichen Beitrag zur Überwindung der menschenverachtenden ausbeuterischen Kinderarbeit.

Aktiv gegen Kinderarbeit - Eine Kampagne von earthlink e.V

Bodenschätze >>>




Die Erosion verläuft in den Alpen teilweise ganz anders als bislang gedacht. © Universität Bern/ Unsplash

27.11.2020

Alpen: Erosion überrascht Forscher

Abtragung des Gebirges folgt anderen Regeln als erwartet

Verblüffend anders: Die Alpen wachsen teilweise überraschend schnell in die Höhe, gleichzeitig verhält sich die Erosion ganz anders als erwartet, wie eine alpenweite Erosionsstudie enthüllt. Denn die Abtragung ist nicht dort am höchsten, wo der Untergrund weich ist, sondern im harten Fels. Steile Hänge sind jedoch überraschend wenig anfällig. Zudem spielen Niederschläge und Gesteinstyp eine geringere Rolle als bislang angenommen, wie die Forscher berichten.

Ob ein Gebirge in die Höhe wächst oder im Laufe der Zeit abgetragen wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen treibt der Druck kollidierender Erdplatten die Berge in die Höhe, im Falle der Alpen ist dies die anhaltende Kollision der afrikanischen mit der Eurasischen Platte. Dieser Hebung wirken das Gewicht der Berge und die Erosion entgegen. Wie hoch der Anteil der Abtragung allerdings bei den verschiedenen Gebirge ist und wovon sie abhängt, ist allerdings strittig.

Beryllium als Erosions-Anzeiger
Wie die Erosion in den alpen aussieht, haben deshalb nun Romain Delunel von der Universität Bern und seine Kollegen in einer der umfassendsten Studien dazu untersucht. Dafür analysierten sie an 375 Bächen und Flüssen im Alpenraum den Anteil des Isotops Beryllium-10 im Sediment. Dieses Isotop entsteht unter dem Einfluss kosmischer Strahlung und kann daher verraten, wie lange ein Gesteinskörnchen an der Oberfläche lag.

Je schneller ein Sedimentkörnchen von der Erosion abgetragen und weggespült wurde, desto weniger Berllium-10 enthält es. Weil dieser Wert im Flusssediment weitgehend stabil bleibt, spiegelt der Isotopenwert der Sedimentproben Gebirge daher die Abtragungsraten im wider. „Mit dieser Strategie können wir zum ersten Mal ein Bild über die Erosion der gesamten Alpen entwerfen und herausfinden, wovon die Abtragung abhängt“, sagt Delunel.

Niederschläge wirken anders als gedacht
Die Auswertung der Daten erbrachte gleich mehrere Überraschungen. Eine davon: Zwar haben lokale und regionale Studien aus einigen Gebirgen gezeigt, dass das Klima und besonders der Niederschlag die Erosionsraten beeinflusst: Je mehr es regnet, desto mehr Wasser strömt die Hänge hinab und trägt Boden mit sich fort. „Doch für die gesamten Alpen ist dieser Zusammenhang schwach oder nicht existent“, berichten die Forscher. Mehr erfahren.
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Ein Jahr driften Forscher aus 19 Nationen auf einer Eisscholle durchs Nordpolarmeer. | Bild: Alfred-Wegener-Institut / Esther Horvath (CC-BY 4.0)


MOSAiC – Arktis-Expedition erforscht das Klima

W wie Wissen - 1.02.20
Es ist die größte Arktis-Expedition aller Zeiten: Im Rahmen von MOSAiC (Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate) erforschen rund 300 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 Nationen die Arktis ein ganzes Jahr lang. Bis zum Herbst 2020 driftet der deutsche Forschungs-Eisbrecher "Polarstern" dazu eingefroren im Eis durch das Nordpolarmeer. Unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), arbeiten über 70 Institute in einem Forschungskonsortium zusammen. Unterstützt werden sie von fünf Eisbrechern, Polarflugzeugen und Helikoptern. Das Budget der Expedition beträgt über 140 Millionen Euro. Eine gewaltige Investition, die angesichts der offenbar bedeutenden Rolle der Arktis im sich beschleunigenden Klimawandel überfällig war. "In MOSAiC wollen wir das gesamte Klimasystem der Arktis besser erforschen. Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Eis, Ozean, Ökosystem, Biogeochemie. Es ist nicht so, dass wir zu wenig Daten haben, wir haben aus dem Winterhalbjahr überhaupt keine Daten. Wir müssen verstehen, was hier vor sich geht, denn sonst werden wir auch das Klimasystem im Rest der Welt nicht verstehen", erklärt Expeditionsleiter Markus Rex.

Volle Scholle Kurs Nordpol

Die Expedition startete am 20. September 2019 in Tromsø. Durch die Fjorde Norwegens ging es in die Barentssee, an Franz-Josef-Land vorbei ins Zielgebiet. Hier begann unverzüglich die Suche nach einer Eisscholle, an der die "Polarstern" festfrieren und mit der sie in den Folgemonaten durch das Nordpolarmeer hindurchdriften kann. Dafür musste eine Scholle gefunden werden, die groß und vor allem dick genug ist, um die gesamte Forschungsinfrastruktur der Expedition zu tragen. Die Suche mit Hilfe von Satelliten, zwei Eisbrechern, Helikopterflügen und Erkundungsmissionen auf dem Eis war eine enorme Herausforderung: Nach dem ungewöhnlich warmen Sommer in der Arktis war das Eis der meisten infrage kommenden Schollen in der Startregion der Expedition zu dünn. Und viel Zeit blieb nicht, denn vor Einbruch der monatelangen Polarnacht musste das Schiff seinen Platz im Eis gefunden haben. An der Scholle, auf die die Wahl schließlich fiel, ist die Polarstern dann planmäßig festgefroren und driftet seit Oktober 2019 ihr mit sieben bis zehn Kilometer pro Tag Richtung Nordpol. Mehr erfahren...

Stand 16.11.2020

 


Der Erdbeobachtungssatellit „Sentinel-6 Michael Freilich“ scannt innerhalb von zehn Tagen 95 Prozent der globalen Meeresoberfläche. Credit: NASA/JPL-Caltech

6.11.2020

Neuer Satellit soll den Meeresspiegel-Anstieg millimetergenau erfassen

Die Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Ein neuer Satellit soll einen ganz genauen Blick auf die Weltmeere werfen. Doch sein Start verzögert sich.

Der Anstieg des Meeresspiegels zählt zu den größten Bedrohungen, die der Klimawandel mit sich bringt. In den vergangenen 25 Jahren habe die Geschwindigkeit dieses Anstiegs zugenommen, erklärt die Europäische Weltraumorganisation (Esa) in einer Mitteilung. Um das Geschehen besser im Blick zu behalten, müssten die Ozeane der Welt permanent beobachtet werden. Dazu soll jetzt ein neuer Erdbeobachtungssatellit starten. Er trägt den Namen „Sentinel 6 Michael Freilich“ und soll alle zehn Tage 95 Prozent der eisfreien Ozeane kartieren und wesentliche Informationen für laufende ozeanografische und Klimastudien liefern. 

Die Mission ist eine Kooperation der Esa, der US-Raumfahrtbehörde Nasa, der meteorologischen  Satellitenagentur Europas, Eumetsat, sowie der US-Wetter-und-Ozeanografie-Behörde NOAA. Der Satellit ist der erste von zwei identischen Satelliten, die ins All geschossen werden. Benannt ist er nach Michael H. Freilich, dem dem kürzlich verstorbenen ehemaligen Direktor der Nasa-Erdbeobachtungsabteilung. Sentinel bedeutet „Wächter“.

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3-Sat

7.11.2020

Das CO2-Endlager - ein Film von Ingolf Baur

Norwegen hat Milliarden mit den Gaslieferungen nach Europa verdient. Nun ist die Hälfte der Förderstätten erschöpft - und die Skandinavier suchen nach einem neuen Geschäftsmodell.

Und so hat das norwegische Parlament beschlossen, ein technisches Konzept für die Speicherung von CO2 unter der Nordsee zu entwickeln. Die Technik hinter dem Projekt "Polarlicht" heißt Carbon Capture and Storage, kurz CCS. Dabei soll das CO2, das bei Prozessen in der Zement-, Chemie- oder Metallindustrie Europas unvermeidlich anfällt, aufgefangen und mit Schiffen nach Norwegen transportiert werden.

Dort soll es in mehrere Kilometer tiefe Sandsteinsedimente unter dem Meeresboden gepumpt werden.
Die Technik ist in kleinem Maßstab bereits erprobt. Weltweit existieren 17 Anlagen, in denen Kohlendioxid aus den Abgasen von Kraftwerken und Industrieanlagen mit Hilfe der sogenannten Aminwäsche abgetrennt wird. Norwegen hat Erfahrung damit am Sleipner Feld und dem Snohvit Feld in der Nordsee gewonnen. Dort wird das CO2, das bei der Erdgasförderung immer mit austritt, abgetrennt und in Sedimenten verpresst.

Negative Emissionen

Im Rahmen von "Polarlicht" wird die Technik unter anderem im größten Zementwerk Norwegens, sowie dem größten Müllkraftwerk Norwegens am Rande Oslos entwickelt. Dort existiert bereits eine Demonstrationsanlage. Und hier verspricht man sich für die Zukunft sogar mehr als eine klimaneutrale Verbrennung: Da ein Großteil des Mülls aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, die beim Wachstum CO2 gebunden haben, könnte die Anlage insgesamt CO2-negativ werden.

Solche sogenannten negativen Emissionen sind im langfristigen internationalen Klimaschutz bereits eingeplant: Mindestens 10 Milliarden Tonnen CO2 werden voraussichtlich spätestens ab Mitte des Jahrhunderts jährlich aus der Atmosphäre geholt werden müssen, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen.

>> 3sat-Mediathek - noch bis 6.10 2025! verfügbar.

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Kommentar:
Meiner Ansicht nach werden nach wie vor Behauptungen und Vermutungen in Zusammenhang mit CCS geäußert, die eine CO2-Speicherung als gefährlich und technisch nicht durchführbar erscheinen lassen. Dem muss energisch widersprochen werden!

Bei den "Angstmacher-Kampagnen" werden die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Erfolge so gut wie gar nie erwähnt oder einfach schlecht geredet bzw. in Zweifel gezogen und das möglichst mehrmals hintereinander. Irgendwas bleibt schon hängen! Wer aber wichtige Dinge verschweigt, verbreitet letztlich Halbwahrheiten. Leider gibt es genügend Anhänger, die sich von solchen Thesen vereinnahmen lassen.

Wie in den letzten Jahren schon mehrfach von Kollegen und mir dargestellt, gibt es durchaus erfolgreiche und sichere CCS-Projekte. Als erstes wäre da das Pilotprojekt in Ketzin (2004-2017) in Brandenburg zu nennen. Auch das CO2CRC Otway Projekt im Bundestaat Victoria in Australien ist eine Erfolgsgeschichte, die der australische Staat mit viel Geld gefördert hat. Die Australier beschreiben ihren Erfolg in einem Satz so: "There has been no sign of leakage according to a comprehensive monitoring and verification program". Gleiches gilt zu einhundert Prozent für den Standort Ketzin. Sämtliche Anlagen wurden mittlerweile abgebaut und das eingespeicherte CO2 lagert sicher im Untergrund!
Auch beim norwegischen Sleipner-Projekt sind mir Leckagen nicht bekannt. Auf eine kompetente Erkundung des Untergrundes und eben auf das Monitoring-Programm kommt es bei einer sicheren CO2-Speicherung entscheidend an. Eine Best-Practice-Guideline für künftige CO2-Speicher, die seinerzeit im internationale Team erarbeitet wurde, findet man hier.

Diese Angstmacher-Kampagnen haben dazu geführt, dass in Deutschland eine CO2-Speicherung im industriellen Maßstab, also ca. 1 Mio. t CO2 pro Jahr, trotz der nachweisbaren Erfolge, nicht weitergeführt wurde. Nach und nach kommt man aber nun doch zu der Erkenntnis, dass es ohne diese Brückentechnologie wohl nicht gehen wird. Da hat man wertvolle Zeit verschwendet und nicht zu vergessen viele wissenschaftliche Jobs und viel Geld europaweit verbrannt. Die Greenpeace-Aktionen sowie die Befürchtungen von Politikern haben hierzulande letztlich zu einem shut-down der wissenschaftlichen Aktivitäten geführt.

Im Film werden beispielsweise natürliche CO2-Emissionen am Meeresgrund in der Nähe des Vulkans Stromboli gezeigt, die es tatsächlich gibt. Dieser Vergleich im Zusammenhang mit CO2-Speicherung ist aber nicht akzeptabel, da die geologischen Formation z.B. in Norwegen, wo das CO2 seit über einem Jahrzehnt in tiefliegende Sedimentschichten des Meeresboden gespeichert wird, gänzlich andere sind als in Süditalien! Kein Geologe käme meines Erachtens auf die Idee, in der Nähe des Vulkans Stromboli ein CO2-Endlager zu errichten! Das wird aber suggeriert, indem man die natürlichen CO2-Austritte zeigt. "Ist also doch gefährlich", will man uns sagen! Ziel scheint zu sein, diese Bilder in den Köpfen der Zuschauer zu verankern. Schlimmere, noch unsinnigere Vergleiche gab es bereits in der Vergangenheit.

Man höre bitte auf die Geologen und Geophysiker, anstatt blind den Äußerungen von Pressereferenten, Greenpeace-Sprechern oder Journalisten zu vertrauen. Letzteren unterstelle ich durchaus guten Willen, aber oft mangelt es naturgemäß an deren Kompetenz, denn Journalisten haben ja auch noch andere Themen zu bearbeiten und sind i.d.R. keine wissenschaftlichen Experten. Im Zweifel ist die Kompetenz immer noch bei den Fachleuten zu suchen und nicht etwa bei Greenpeace-Sprechern.

CCS ist, wie bereits erwähnt, eine Brückentechnologie, ohne die wir aber das Klimaziel von 2- oder gar 1,5 Grad Celsius sehr wahrscheinlich nicht erreichen werden, denn dazu sind zusätzlich negative Emissionen notwendig (s.o.). Das wird im Film auch so richtig benannt.

Umsonst gibt`s das allerdings nicht! Geplant ist eine Abgabe von 25 € / t CO2, sofern das Treibhausgas einfach in die Atmosphäre abgelassen wird. In Norwegen sind es bereits 50 € / t CO2. Ein effektiver Emissionshandel ist dringend notwendig, wenn wir hier und anderswo nicht infolge des Klimawandels buchstäblich untergehen wollen.

Mit dem deutschen CCS-Gesetz wurde die EU-Direktive zwar rechtlich korrekt umgesetzt, wenn auch sehr spät, aber es erlaubt bewusst gerade mal die Speicherung kleiner Mengen an CO2, also z.B. für Forschungsprojekte. Das ist nicht hilfreich und konterkariert jeden ernsthaften Versuch, mit Hilfe der CO2-Speicherung die menschengemachte Erwärmung der Erdatmosphäre zu stoppen bzw. einen wichtigen Beitrag gegen die Klimaerwärmung zu leisten.

M.Wipki

 



Quelle: https://www.geoscience-studies.org/

6.10.2020

Welcome to the Geoscience Degree Program Finder

Auf diesem Portal kann man sich interaktiv über die Studiengänge (Bachelor und Master) in Deutschland informieren!

https://www.geoscience-studies.org/#welcome

 




Krakatau-Ausbruch (Quelle: Wikipedia)

20.09.2020

Der Vulkan von Krakatau

ZDF Info Doku (44 min) - >> Link

Eine Explosion, die fast die ganze Welt erschüttert, eine Welle, die mehr als 35 000 Menschen das Leben kostet. Der Ausbruch des Krakatau-Vulkans 1883 hat schlimme Folgen.

Großartige Aufnahmen!!!!
Ich war oben im Jahr 1983, 100 Jahre nach der spektakulären Eruption! (MW)

Link >>>

 




Quelle: Bundesverband Geothermie

31.07.2020

Das erste interaktive E-Learning-Portal für die Tiefe Geothermie

Elektronisches Lernen (e-learning) ist nicht erst seit der Corona-Pandemie eine zunehmend gefragte Form der modernen Wissensvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) hatte bereits im Forschungsprojekt GeoFaces mit der Entwicklung eines interaktiven E-Learning-Portals für die Tiefe Geothermie begonnen. Nun steht das neue Portal GeotIS mit ersten e-learning Modulen der Öffentlichkeit kostenfrei unter dem Link https://elearning.geotis.de zur Verfügung. Mehr erfahren..

 

 






9.07.2020

Die Macht der seltenen Erden

China nutzt seine Spitzenposition bei der Förderung und Verarbeitung der begehrten Metalle im Handelskrieg gegen die USA
von Camille Bortolini

Ganzhou, 20. Mai 2019. Staatspräsident Xi Jinping schlendert durch die Gänge einer Fabrik, in der Magnete aus seltenen Erden hergestellt werden. Bei seinem „Inspektionsbesuch“, über den die Staatsmedien ausführlich berichten, wird er von seinem engsten Wirtschaftsberater Liu He begleitet, der als Chefunterhändler den Handelsstreit mit den USA entschärfen soll.

Den Zeitpunkt hatte das Duo bewusst gewählt: Zehn Tage zuvor hatte die Trump-Regierung die US-Zölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar angehoben, und am 17. Mai setzte Washington den Telekommunikationsgiganten Huawei auf die schwarze Liste. Damit war der Konzern aus Shenzhen von der Versorgung mit Komponenten aus den USA abgeschnitten, auf die er teilweise dringend angewiesen ist (zum Beispiel Halb­leiter und Android-Betriebssysteme). Zwei schwere Schläge, die Peking kalt erwischt haben.

Die Botschaft, die Xi Jinping mit seinem Besuch in der Fabrik für seltene Erden aussandte, war unmissverständlich: Die Chinesen besitzen eine Waffe, mit der sie den Amerikanern ihre Attacken heimzahlen können. Was das ausbuchstabiert bedeutet, konnte man zum Beispiel in der englischsprachigen chinesischen Tageszeitung Global Times nachlesen: In einem Kommentar konstatierte Professor Jin Canrong, der an der Pekinger Renmin-Universität Internationale Beziehungen lehrt, China habe „drei mächtige Trümpfe in der Hand, um den Handelskrieg gegen die USA für sich zu entscheiden“, und einer davon sei der komplette Exportstopp für seltene Erden.1 Kurz danach plädierte der chinesische Wirtschaftsverband für seltene Erden für eine solche Vergeltungsmaßnahme.

Dass das nicht nur eine leere Drohung ist, hat China schon einmal unter Beweis gestellt: Als im September 2010 Japans Marine vor der Küste der umstrittenen Senkaku/Diaoyu-Inselgruppe den Kapitän eines chinesischen Fischkutters verhaftete, stoppte Peking – ohne dies jemals öffentlich zuzugeben – abrupt den Export seltener Erden nach Japan und versetzte damit die Weltmärkte in Panik. Mehr erfahren...

 




Verbreitung präkambrischer Gesteine an der Erdoberfläche (blau). Unter der Sedimentbedeckung erstrecken sich die Gebiete über einen noch größeren Raum. Die Kreise markieren Fundorte mit mehr als 10 Volumenprozent Wasserstoff im Untergrund. Quelle: BGR

18.06.2020

Wasserstoff-Potenziale im geologischen Untergrund

Wie beim Erdgas kann es auch bei Wasserstoff zu natürlichen Anreicherungen im geologischen Untergrund kommen. So gibt es Hinweise auf lokale Wasserstoffvorkommen in einigen Teilen der Welt, berichtet die BGR in der neuesten Ausgabe ihrer Commodity Top News mit dem Titel „Wasserstoffvorkommen im geologischen Untergrund“. Auf Grundlage einer Analyse aktueller Untersuchungen zeigen die Experten der BGR in ihrer Kurzstudie auf, dass vor allem in Gebieten mit den ältesten Gesteinsformationen der Erde die Möglichkeit für Wasserstoffanreicherungen im Untergrund besteht. Bei diesen Gesteinen, die vor mehr als 540 Millionen Jahren entstanden sind, kann in sauerstofffreien Bereichen durch den Kontakt von tiefem Grundwasser mit eisenreichem Gestein Wasserstoff freigesetzt werden. Die heute bekannten Vorkommen beinhalten jedoch nur geringe Mengen solcher Wasserstoffanreicherungen, die derzeit keine wirtschaftliche Nutzung erlauben. Aus Sicht der Autoren sind jedoch noch viele Fragen der Bildung und Anreicherung von geologischem Wasserstoff ungeklärt. Mehr erfahren....

 

 




Nur die Spitzen ragen aus dem Wasser: Der größte Teil des Schildvulkans Puhahonu liegt unter Wasser verborgen. © NOAA

15.05.2020

Größter Schildvulkan der Erde entdeckt

Verborgener Riese: Gut 900 Kilometer nordwestlich von Honolulu liegt der größte und heißeste Schildvulkan der Erde – der Untersee-Vulkan Puhahonu. Von ihm ragt zwar nur die oberste Spitze aus dem Wasser, aber der gesamte Feuerberg umfasst ein Volumen von 148.000 Kubikkilometern, wie Wissenschaftler festgestellt haben. Damit ist der Puhahonu doppelt so groß wie der bisherige Rekordhalter Mauna Loa. Sein Magma ist zudem das heißeste der gesamten Hawaiikette.

Hawaii ist für seine großen, aktiven Vulkane bekannt und gilt als Lehrbuchbeispiel für Hotspot-Vulkanismus. Denn die gut 6.000 Kilometer lange Kette von Inseln und Unterseevulkanen entstand, als die Erdkruste über einen Mantelplume hinwegwanderte – einen heißen Aufstrom von Magma im Erdmantel. Er liefert bis heute den Lavanachschub für die mächtigen hawaiianischen Vulkane. Der Mauna Loa galt sogar bislang als der größte Schildvulkan der Erde.

Doppelt so groß wie der Mauna Loa Doch jetzt gibt es einen neuen Rekordhalter: den Puhahonu. Dieser Feuerberg liegt gut 900 Kilometer nordwestlich der Insel Oahu und ist Teil der Kette aus kleinen Inselchen, in die Hawaii nach Nordwesten hin ausläuft. Über Wasser ist vom Puhahonu nur Gardner Island zu erkennen, ein 52 Meter hoher Felsen mit zwei kleineren Nachbarspitzen. Doch schon 1974 vermuteten Geologen, dass der im Meer verborgene Rest dieses Vulkanberges gewaltig sein könnte. Mehr erfahren...




Quelle: Montan-Uni, Leoben


7.04.2020

Möglichkeiten des Einsatzes neuer Medien in der Lehre

Gekürzte und editierte Version des Livestreams zur Online-Veranstaltung "Möglichkeiten des Einsatzes neuer Medien in der Lehre" an der Montanuniversität Leoben, im Rahmen der Covid-19 Maßnahmen an österreichischen Hochschulen. (Montan Universität, Leoben)
Mehr erfahren...

 



Quelle: Pixabay

26-02-2020

Radarmessungen von „Yutu-2“-Roboter
Zwölf Meter dicke Staubschicht auf der Rückseite des Mondes

Der chinesische Roboter „Yutu-2“ erforscht Regionen des Erdtrabanten, wo bislang niemand sonst war.

Der chinesische Mondrover „Yutu-2“ ist an seiner Landestelle auf der Rückseite des Mondes auf eine meterdicke Sand- und Staubschicht gestoßen. Das zeigen Radarmessungen des Rovers, die ein Team um Yan Su von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im US-Fachblatt „Science Advances“ vorstellt.

Der Rover war von der chinesischen Mondsonde „Chang’E-4“ abgesetzt worden, die Anfang 2019 als erste auf der Rückseite des Erdtrabanten gelandet war. Etwa zwölf Stunden nach der Landung hatte Yutu-2 seine Arbeit aufgenommen und die Umgebung erkundet. Bis 40 Meter tief in den Mond hineingeblickt An der Landestelle der Sonde im Von-Kármán-Krater nahe dem Mondsüdpol ist der oft auch als Mondstaub bezeichnete Regolith den Messungen zufolge rund zwölf Meter dick. Das Material, das eher feinem Sand als Staub ähnelt, findet sich auch auf der Mondvorderseite, wie unter anderem die US-amerikanischen „Apollo“- und sowjetischen „Luna“-Missionen gezeigt haben. Es war aber noch nicht abschließend geklärt, ob die Oberfläche des Erdtrabanten in anderen Regionen ähnlich ist.islang niemand sonst war. (Quelle: Tagesspiegel)

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Atomkraftwerk (Quelle: Pixabay)

29-01-2020

"Das Abschalten der Kraftwerke hätte man billiger haben können"

Rund ein Jahr nach dem Bericht der Kohlekommission hat das Bundeskabinett heute das Kohleausstiegsgesetz beschlossen. Bis 2038 soll Deutschland die Stromgewinnung aus Braun- und Steinkohle beenden, die 2019 noch 28 Prozent der Bruttostromerzeugung ausmachte. Die Braunkohle-Betreiber erhalten 4,35 Milliarden Euro Entschädigung, weitere Entschädigungen an die Steinkohle-Betreiber werden über Ausschreibungen ermittelt und verteilt. Zudem fließen 40 Milliarden Euro Strukturhilfen in die Kohleregionen. Dazu erklärt Ottmar Kohlekraftwerk in Nordrhein-Westfalen. Foto: iStock Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC): „Es ist gut, dass die Regierung jetzt einen Fahrplan zum Kohleausstieg beschlossen hat. Allerdings macht sie ihn unnötig teuer: Die hohen Direktzahlungen an die Kraftwerksbetreiber, als Entschädigung für das Abschalten von Anlagen, sind falsch. Sie hebeln das Verursacherprinzip aus, demzufolge derjenige, der emittiert, entsprechend zahlen soll. Nun bekommt derjenige Geld, der das Emittieren einstellt. Deswegen haben die Betreiber einige Kraftwerke länger als wirtschaftlich darstellbar am Netz gelassen – um nun Entschädigungszahlungen zu erhalten. Mehr erfahren....


 



26-01-2020

Outcropwizard
Die mobile Aufschlussdatenbank

OutcropWizard wurde mit dem Initiativpreis „Impulse für digitalgestützte Lehre“ der Uni Bonn ausgezeichnet!

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Quelle:EID

23-01-2020

Earth Impact Database

Earth Impact Database: Die Earth Impact Datenbank (EID) ist eine Zusammenstellung von Bildern, Publikationen und Abstracts aus der ganzen Welt (gesammelt über die letzten 25 Jahre). Sie liefert Informationen zu bestätigten Impakt-Strukturen für die wissenschaftlichen Gemeinschaft sowie für Weltraum Enthusiasten.

Earth Impact Database: The Earth Impact Database (EID) is a collection of images, publications and abstracts from around the world (compiled over the last 25 years) that provides information about confirmed impact structures for the scientific community and space enthusiasts.

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Archiv
Geschlossen aufgrund einer bestimmten deutschen Anwaltskanzlei in Hamburg, deren Hauptgeschäftsmodell
die
gezielte Suche nach Urheberrechtsverstößen (Bilder) zu sein scheint.



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